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“Die gebrochene Regierung zerbricht den Gipfel von Hanoi” Circles and Squares

Circles and Squares

24 März  2019

“Die gebrochene Regierung zerbricht den Gipfel von Hanoi”

Emanuel Pastreich

Director

The Asia Institute

Die plötzliche Absage der gemeinsamen Erklärung am 28. Februar am Ende des Trump-Kim-Gipfels in Hanoi, Vietnam, erlebte ich als eines der komplexesten und widersprüchlichsten historischen Ereignisse, an das ich mich erinnere. Natürlich war die improvisierte kurze Zusammenfassung von Donald Trump und Mike Pompeo unmittelbar nach dem Gipfeltreffen in keiner Weise vielschichtig. Es war eine banale Schau für die Medien, die es vermieden hatten, über all das zu reden, was über den bloßen Ablauf des Gipfels hinausgegangen wäre.

Trump sprach über seine “starke Beziehung” zu Kim Jong-un, Shinzo Abe, Xi Jinping und Moon Jae-in, und klang dabei wie ein Spätvorstellungskomiker, der versucht, Inhalte zu finden, um ein plötzliches aufgetauchtes Loch im Programm zu schließen.

Aber die positiven Sätze, die Trump herausbrachte, konnten nicht jeden von der an Fahrt aufnehmenden weltweiten Katastrophe ablenken. Trumps schmeichelhafte Worte über seine “produktive Zeit” mit dem Vorsitzenden Kim taugten nicht als Feigenblatt, um die von allen Seiten zunehmende Kriegsgefahr zu vertuschen.

Lass uns ehrlich sein: Nordkorea ist keine überwältigende Bedrohung für den Weltfrieden, sondern eher eine Insel der relativen Stabilität in dem Staub, der aufgewühlt wird, während die globale Ordnung, die im Jahr 1951 auf der Konferenz von San Francisco begründet wurde, zusammenbricht. Die Tatsache, dass Nordkorea ein geschlossener und repressiver Staat ist, versetzt ihn in eine „gute“ Gesellschaft zusammen mit anderen Staaten der Gegenwart.

Aber die Vereinigten Staaten, denen nunmehr die gesamte Regierungsexpertise verlustig gegangen ist, die radikale Privatisierung der Themen- und Politikanalyse sowie die von einer extremen Konzentration des Reichtums geplagte Kultur, geraten zusammen in ein Gemisch aus Isolationismus und Militarismus, das fast alles möglich macht.

Diese strukturelle Transformation war – mehr noch als der Widerstand der US-Opposition gegen den Abbau der Sanktionen gegen Nordkorea oder die schäbige Aussage von Trumps Anwalt Michael Cohen – der Grund dafür, dass die Hanoi-Show nichts Substanzielles hervorbrachte.

Aber die Welt steht nicht still für einen Trump. Indien und Pakistan, zwei Atommächte, stehen am Rande eines Krieges, nicht zuletzt aufgrund der ungehobelten geopolitischen Spiele der Vereinigten Staaten um den chinesischen Einfluss zu begrenzen. Das US-Militär operiert nach wie vor straffrei in Zentralasien, im Nahen Osten und in Afrika, und auch der neue US-Kongress scheint nicht in der Lage oder willens zu sein, dies einzudämmen.

Südamerika wurde durch die Amtseinführung der rechtsextremen Regierung in Brasilien unter Jair Bolsonaro in ein Chaos gestürzt, das nicht nur mit Gewalt als bevorzugtem Mittel zur Lösung politischer Probleme droht, sondern auch einem rücksichtslosen anti-intellektuellen Drang nach kurzfristigem Profit Vorschub leistet und mit Plänen zur exzessiven Rodung des Amazonaswaldes auf das Aussterben der Menschheit hinarbeitet.

Zur gleichen Zeit leisten die neokonservativen Zwillinge Elliot Abrams und John Bolton Überstunden um den Regimewechsel in Venezuela voranzutreiben. Sie wollen die Regierung von Nicolás Maduro stürzen und die Kontrolle über das venezolanische Öl an multinationale Konzerne übergeben. In einem grotesken Schachzug veröffentlichte der rechte Senator Marco Rubio Fotos des ermordeten libyschen Führers Muammar Gaddafi auf seinem Twitter-Account auf und schlug vor, dass Maduro auf ähnliche Weise gefoltert und ermordet werden solle, weil er sich den Vereinigten Staaten widersetzt.

Ein Großteil des Bestrebens, Bodenschätze und Rohstoffquellen an sich zu reißen, wird von den Öl- und Kohlenbaronen der Brüder Charles und Andy Koch angeführt. Beide haben einen großen Einfluss in dem Bestreben, ihre Krallen in die Kohle-, Gold- und andere Rohstoffvorkommen in Nordkorea zu schlagen. Rohstoffe, die angesichts der ökologischen Gegenwartssituation am besten unter der Erdoberfläche gelassen werden würden.

Das heißt, der Gipfel mit Kim Jong-un kann nicht verstanden werden, wenn man nicht weiß, dass das von Trump beschriebene Wirtschaftswunder tatsächlich ein Wirtschaftswunder für globale Investoren ist, nicht für Nordkoreaner. Das Engagement in Nordkorea kann nicht von dem feindlicheren Auftreten gegenüber Iran und Venezuela getrennt werden.

Doch das ist nur die halbe Geschichte. Der Druck von John Bolton, zum Rückzug der Vereinigten Staaten aus dem INF-Vertrag (Intermediate Range Nuclear Forces-Treaty), hat uns auf den Weg zu einem großen Wettrüsten geführt, das weitaus gefährlicher sein wird als das, was in den 1950er Jahren geschehen ist. Die Technologie ist viel weiter fortgeschritten. Dieser Wahnsinn, kombiniert mit dem einseitigen Bruch des Atomabkommens mit dem Iran, garantiert ein massives Wettrüsten zwischen Deutschland, Russland, China, den Vereinigten Staaten, der Türkei, Japan, Indien und dem Iran, das möglicherweise im Weltkrieg endet. Alle diese Länder haben wahrscheinlich in nicht allzu ferner Zukunft Atomwaffen.

Wir können sicher sein, dass Kim Jong-un und seine Berater sich des wachsenden Chaos bewusst sind. Hinter Kims Lächeln beim Bankett verbarg sich pure Angst. Der Gipfel war erfolgreich, weil beide Seiten bereit waren, eine tiefgehende Form der Selbsttäuschung anzunehmen.

Die freundlichen Worte, die Trump für den chinesischen Präsidenten Xi auf der Pressekonferenz hatte, können die Tatsache nicht verdecken, dass das Pentagon konkrete Vorbereitungen für einen Krieg mit China trifft. Diese Situation wird sich nicht verbessern, da Trump und seine Berater Sanktionen als eine Form der Handelspolitik implementiert haben und die Kriegsgefahr als Mittel sehen, um sich Güter anderer Länder anzueignen.

Um es noch deutlicher auszudrücken: Die Entfesselung des US-Militärs unter der Führung von Psychopathen, ohne zivile Kontrolle, könnte die größte Katastrophe in der Geschichte der Menschheit sein.

Die Reaktion von Vertretern der Demokraten Partei in den Vereinigten Staaten und von vielen Konservativen in Südkorea und in Japan, war eine Vielzahl von Kritikpunkten, die absichtlich außer Acht ließen, wie Trump das Völkerrecht ignoriert, seine faschistische Basis fördert und den Militarismus umarmt.

Das Versäumnis der Vereinigten Staaten, zu fordern, dass alle Nationen den Atomwaffen-Nichtverbreitungsvertrag einhalten, der Verrat an Iran und die Entscheidung des Pentagon, eine neue Generation von Atomwaffen für die Kosten von 1 Billion US-Dollar zu entwickeln, was eine offensichtliche Verletzung des Nichtverbreitungsvertrags darstellt, sind Tabu-Themen.

Der Aufstieg des Anti-Intellektualismus und der Verfall der Medien

Die Politik hinter dem Trump-Kim-Gipfel war nicht einfach. Die geopolitischen Verschiebungen, die heute stattfinden, sind tiefgreifend. Da die Regierungen der Nationalstaaten kompromittiert und von privaten Interessen übernommen werden, sehen sich Politiker zunehmend gezwungen, die Offerten der Superreichen anzunehmen. Die Landkarte für das Verständnis unserer Welt ändert sich täglich.

Die Medien sehen ihre Rolle jedoch darin, die Welt auf eine Weise zu präsentieren, die multinationale Konzerne und Investmentbanken erfreut. Medien seien demnach nur ein Geschäft, eine Form der Öffentlichkeitsarbeit. Es gibt keine intellektuelle Prüfung des tatsächlichen Zustands der Welt. Moralische Fragen spielen bei Entscheidungen über Nachrichteninhalte keine Rolle. Die meisten Berichte dienen zur Verwirrung und Irreführung.

Der einzige Inhalt, der in den Berichten über den Gipfel geboten wurde, waren Details darüber, wie der Zug von Kim Jong-un nach Hanoi fuhr, wie Barrikaden außerhalb des Hotels errichtet wurden sowie die feinen Eckpunkte des diplomatischen Protokolls.

Die Medien sind tot und eine tiefe Welle des Anti-Intellektualismus hat die Vereinigten Staaten und viele andere Nationen erfasst, was eine kritische Analyse unmöglich macht. Trump ist nicht nur nicht in der Lage, die Gefahren unserer Zeit zu erfassen, sondern mit ihm auch eine wachsende Zahl von Bürgern, die süchtig nach Online-Spielen, Pornografie oder sozialen Medien sind, auf plappernde Narren reduziert, die nicht in der Lage sind, komplexe Probleme zu verstehen.

In gewissem Sinne lautet die kritische Frage am Ende des Gipfels nicht: “Wann kann ein anderer Gipfel abgehalten werden?” Sondern “Wie können wir eine Kommunikationskultur schaffen, in der die Diskussionen zwischen Institutionen mit den wirklichen Problemen unserer Zeit korrespondieren?”

Abschließend sollte man fragen, welche Themenbereiche aus der Agenda des Gipfels in Hanoi herausgehalten wurden.

Nun, was sind also die wichtigsten Themen unserer Zeit?

Die schnelle Konzentration des Reichtums in den Händen der Wenigen war ein Thema, über das offenbar weder Trump noch Kim diskutieren wollten. Die Krise des Klimawandels, die Korea in eine Wüste zu verwandeln droht, die Luftverschlechterung durch unregulierte Luftverschmutzung und die zunehmende Nutzung von Kohle als Strom, waren ebenfalls Tabuthemen. Die Gefahr eines Atomkrieges und des wachsenden Wettrüstens in der Region konnte nicht erwähnt werden (obwohl dies die Hauptursache für die Unsicherheit in Nordkorea darstellt), da die Rüstungsindustrien in den Vereinigten Staaten, Russland, Japan, China und Südkorea an enormen Gewinnen interessiert sind. Wie schon vor dem Ersten Weltkrieg sind Rüstung und Kriegsgefahr wichtige Profitquellen.

Der gesamte Fokus des Gipfels lag darauf, wie Nordkorea seine Atomwaffen aufgeben würde. Eine kleine Sorge im Vergleich zu den tausenden von Atomwaffen, die die USA im Besitz haben, während diese immer mehr mit Krieg drohen und es sogar ablehnen auf den Erstschlag mit Atomwaffen zu verzichten.

Dieses Problem wird jedoch nicht durch ein weiteres Gipfeltreffen gelöst. Dieses Problem wird nur adressiert, wenn wir einen Dialog führen, in dem die wahren Anliegen der Bürger reflektiert werden und ein Diskurs über reale Bedrohungen in internationalen Beziehungen auf der Grundlage wissenschaftlicher Analysen von zentraler Bedeutung ist. Eine solche Transformation erfordert einen Wandel der zugrunde liegenden Gesellschaftskultur, nicht von Politik oder Verwaltung.

“Fractured governance fractures the Hanoi summit” The Korea Times

The Korea Times

“Fractured governance fractures the Hanoi summit”

March 1, 2019

Emanuel Pastreich

The sudden cancellation of the joint statement on February 28 at the end of the Trump-Kim Summit in Hanoi, Vietnam, was one of the most complex and contradictory historical events in my memory. Of course, the ad-lib briefing by Donald Trump and Mike Pompeo immediately after was not complex at all. It was a banal show for the media that avoided talking about much of anything other than process.

Trump spoke about his “strong relationship” with Kim Jong-un, Shinzo Abe, Xi Jinping and Moon Jae-in, sounding like a late-night comedian who is trying to make up content to plug up a sudden hole in the program.

But the positive phrases that Trump threw out could not distract everyone from the growing catastrophe around the world. His sweet words about his “productive time” with Chairman Kim did not serve as a fig leaf to cover up the increasing risk of war on every side.

Let’s be honest. North Korea is not an overwhelming threat to world peace but rather an island of relative stability in the dust being stirred up as the global order that was established in 1945 at the San Francisco conference comes crashing down. The fact that North Korea is a closed and repressive state puts it in good company.

But the United States, now stripped of all expertise in government, the analysis of issues and policy having been radically privatized, and the culture warped by an extreme concentration of wealth, is slipping into a combination of isolationism and militarism that makes just about anything possible. 

That structural transformation, more the opposition in Congress to the reduction of sanctions back home, or the tawdry testimony of Trump’s personal lawyer Michael Cohen, was the reason that the Hanoi show did not produce anything. 

But the world is not standing still for Trump. India and Pakistan, two nuclear powers, stand on the edge of war, in no small part due to the crude political games played by the United States in an attempt to limit Chinese influence. The United States military continues to interfere throughout Central Asia, the Middle East and Africa with impunity and the new Congress seems to be powerless to rein it in. 

South America has been thrown into chaos by the imposition of the far-right government in Brazil of Jair Bolsonaro that threatens not only to make force the favored means of resolving political issues but which embraces the reckless anti-intellectual drive for profit and plans to destroy the Amazon forest, thereby hastening human extinction. 

At the same time, the Neo-Con twins Elliot Abrams and John Bolton are working overtime to push for regime change in Venezuela. They want to take down the government of Nicholas Maduro and seize control of the oil for multinational corporations. In a grotesque move, the right-wing senator Marco Rubio posted photographs on his Twitter account of the Libyan leader Muammar Gaddafi, suggesting that Maduro would be tortured and murdered in a similar manner for resisting the United States. 

Much of the drive to seize resources is being driven by the oil and coal barons the Koch brothers, Charles and Andy. They are a big force in the scramble to get their paws on the coal, gold and other resources in North Korea that would be best left alone beneath the surface. 

That is to say that the summit with Kim Jong-un cannot be understood if one does not know that the economic miracle that Trump describes is actually an economic miracle for global investors, not for North Koreans. Engagement with North Korea cannot be detached from the more hostile moves taking place in Iran and Venezuela. 

But that is only half the story. The push of John Bolton to withdraw the United States to withdraw from the INF treaty (Intermediate-range Nuclear Forces (INF) treaty) has set us on the track to a major arms race which will be far more dangerous than what happened in the1950s because the technology is so much more advanced. That insanity, combined with the unilateral termination of the nuclear deal with Iran guarantees a massive arms race between Germany, Russia, China, the United States, Turkey, Japan, India, and Iran that may well end in a world war. All of those countries are likely to have nuclear weapons in the not too distant future. 

We can be sure that Kim Jong-un and his advisors are aware of the growing chaos. Behind Kim’s smiles at the banquet was pure dread. The summit succeeded because both sides were willing to embrace a profound form of self-deception. 

The kind words Trump had for Xi at the press conference does nothing to obscure the fact that the Pentagon is making concrete preparations for a war with China. This situation will not get better now that Trump and those around him have embraced sanctions as a form of trade policy and see the threat of war have as a means of squeezing value out of other countries. 

To put it more bluntly, the unleashing of the United States military under the command of psychopaths and without any civilian control could be the greatest catastrophe in human history. 

The response from Democrats in the United States, and from many conservatives in South Korea and in Japan, has been a pile of criticisms that purposely ignore how Trump ignores international law, panders to his fascist base, and embraces of militarism. 

The failure of the United States to demand that all nations adhere to the non-proliferation treaty, the betrayal of Iran and the decision of the Pentagon to develop a new generation of nuclear weapons for the cost of 1 trillion USD in blatant violation of that treaty are taboo topics. 

The rise of anti-intellectualism and the decay of the media

The politics behind the Trump-Kim summit was not simple; the geopolitical shifts taking place today are profound. As the governments of nation states are compromised and taken over by private interests, politicians increasingly are forced to do the bidding of the super-rich. The roadmap for understanding our world changes from day to day. 

Yet the media sees its role as presenting the world in a manner that pleases multinational corporations and investment banks. Media has become, after all, just a business, a form of public relations. There is no intellectual inquiry into the actual state of the world. Moral issues are irrelevant in decisions about news content. Most reports serve to confuse and mislead.

The only content offered in the reports about the summit were details about how the train taken by Kim Jong-un progressed to Hanoi, how barricades set up outside the hotel and the fine points of diplomatic protocol. 

The media is dead and a deep wave of anti-intellectualism has swept the United States, and many other nations that makes critical analysis impossible. Not only is Trump incapable of conceiving of the dangers of our age, but an increasing number of citizens, addicted to online games, pornography or social media have been reduced to babbling fools incapable of understanding complex issues. 

In a sense, the critical question at the end of the summit is not: “When can another summit be held?” but rather “How can we create a culture of communication in which the discussions between institutions are related to the real issues of our age?”

Finally one should ask, what topics were that were left off the agenda for the summit in Hanoi?

Well, what are the important topics of our age? 

The rapid concentration of wealth in the hands of the few was a topic that clearly neither Trump nor Kim wants to discuss. The crisis of climate change which threatens to turn Korea into a desert, combined with the degradation of the air because of unregulated pollution and the increasing use of coal for power was also off limits. The danger of nuclear war and of the growing arms race in the region could not be mentioned (even though it is the central cause for North Korea’s insecurities) because of the tremendous profits to be made through the arms industries in the United States, Russia, Japan, China, and South Korea. Just as before the First World War, armaments and the threat of war are a major source of profits. 

The entire focus of the summit was on how North Korea would give up its nuclear weapons. A small concern in comparison with the thousands of nuclear weapons held by the United States as it threatens more and more wars and refuses even to declare no first use of nuclear weapons. 

But that problem will not be solved through another summit meeting. That problem will only be addressed if we have dialog wherein the real concerns of citizens are reflected, and discourse on real threats in international relations based on scientific analysis is central. Such a transformation will require a change of culture, not of policy or of administration.

朝鮮半島の光と影

  朝鮮半島の光と影

エマニュエル・パストリッチ

2019年 2月 25日

Circles and Squares

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朝鮮半島の衛星写真を見ると北朝鮮の夜は暗い。一方、日本や韓国の夜は人工光で明るく照らされている。アメリカの多くの専門家らはこの様な違いについて、北朝鮮が開発途上国であるからだと主張する。これは即ち、北朝鮮の偏っていて抑圧的で、哀れむほど立ち遅れた体制の結果だと言うのである。明らかな点は、明るく照らされた韓国は発展、先端技術、民主主義そして自由市場のモデルであるということです。韓国は発展と民主主義の光を得たところであり、北朝鮮は独裁や無知の暗闇に満ちたところという説明は、朝鮮半島の衛星写真を見る世界の人々の頭の中に自然と吸収され、美的にも完璧な写真であるかのように記録されている。

朝鮮半島の衛星写真に関するこの様な態度は、韓国の政治家や学者、言論人の間でも革新と保守に関わらず大きな差は無いように感じる。韓国の革新派の政治家たちは、北朝鮮との協力を通して開城工業団地のようなプロジェクトに対し更なる投資を行い、北朝鮮の住民たちに雇用の機会を提供するべきだと主張している。また、韓国は北朝鮮の安価な労働力と豊富な天然資源などで利益を得るべきだと主張している。更に、韓国の保守派は、北朝鮮は独裁国家であり韓国を武力によって脅かしている為、信頼できないと主張している。彼らは、北朝鮮がまず国際社会に完全に門戸を開放し、全ての核施設に対する完全な査察を受け入れるべきだと言う。

韓国の革新派と保守派の想定は根本的に違わない。両者とも、韓国は更に発展を遂げ、その増え続ける国内総生産(GDP)の恩恵を北朝鮮も享受しながら、自動車に乗り、テレビやスマートフォンを持ち、広い家に住んで世界的にヒットしたK-popを制作するべきだとしている。現在のように閉鎖的で抑圧的な北朝鮮の政府が理想モデルだと主張していることには呆れるが、それと同時に北朝鮮が韓国のように変わるべきだという主張に対して、私は安易に同意することは出来ない。何故なら私は12年間、韓国に住みながら韓国の深刻な問題を目撃してきた為だ。

高い自殺率、汚染された空気、学校での容赦ない競争、若者たちが感じる疎外感、輸入食品や輸入燃料への過度な依存、そしておびただしい数の貧困高齢者のような問題は、韓国全域に深い影を落としている。これは、朝鮮半島の衛星写真では写すことの出来なかった韓国の姿である。

韓国と北朝鮮について話す時、朝鮮半島を人工衛星のように高い所からではなく底辺から徹底して観る必要がある。私は北朝鮮を訪問したことのある多くの韓国人から平壌で暮らす市民の姿を見た時の印象を聞いた。平壌の小さな野菜市場やホテルの素朴な造りを見た韓国の人々は、そこから飾り気の無さを感じ、韓国では既に消えてしまった何か大切なものがそこには残っていると感じたという。北朝鮮の女性たちは、韓国のような贅沢は出来なくても、化粧をしたり、消費競争のプレッシャーを感じているようには見えなかったと言う。平壌ではブランド衣類への需要が無い。携帯電話中毒の青少年たち、必要もないものを見せつけて買わせる多くの広告も平壌には無い。その代わり北朝鮮には1960年から70年代まで韓国に存在した韓国社会の様々な文化、例えば人と人の絆の様なものが残っているように思えた。

北朝鮮について議論する時、韓国のメディアや専門家らが見逃している重大な問題が更にある。メディアでいわゆる「専門家」によって行われている北朝鮮関連の全ての議論は、経済成長、国内総生産(GDP)、生活水準、生産など、基本的に消費関連の問題について言及している。この様な基準で見ると北朝鮮は、先進国、特に韓国と比べると非常に立ち遅れている。つまり韓国は北朝鮮が「現代の先進国」になる方法を教える兄になれると言う事を意味する。しかし、この様な全ての用語は本質的にイデオロギー的で主観的である。韓国でのこの様な思い込みは、資源を浪費することが肯定的で積極的に奨励されるべきだという考えに基づいている。また更に、大きくて必要以上に暖房が効いている家に住み、自動車やスマートフォンを所有することが発展だとしている。

しかしこの思い込みの根幹となる科学的な根拠は全くない。それらは月に祈れば雨が降る、またはヒルを使って血を吸えば重い病が治ると言うことくらい空虚な話である。

実際に研究結果を見ると、消費に焦点を合わせた行動パターンは深い疎外感や自殺率、薬物乱用の増加を含む社会全般に渡る深刻で破壊的な影響を及ぼすとされている。即ち北朝鮮が進むべき方向と韓国が成功を収めたことに対する仮説は、イデオロギーや根拠のないものや近代的な神話に基づいている。それに伴う結果として韓国の人々は、そのような仮説によって挫折感や過度なストレスを感じているにも関わらず、自分たちが成功したと確信している。

朝鮮半島の夜を写した衛星写真は、実際には朝鮮半島の光と影が完全に伏せられた状態の全く異なる別の姿を説明している。イデオロギーに支配された感情を無くし、客観的で科学的な分析を重視する専門家らの間では、人類が地球温暖化(気候変動)により前例のない危機に直面していると警鐘を鳴らす。現在の地球温暖化の速度を踏まえると、地球の生命体の滅亡を避けられないと言う意見が根強い。

気候変動による災いやその結果によって既に一部では滅亡が始まっていると言う多くの報告書や書籍が出ており、それは朝鮮半島も例外ではない。現在、ソウルでは12月まで蚊が生存し、また1月には花が咲いているのを我々は目の当たりにしている。この様な現象は急速に進んでおり、今後、韓(朝鮮)民族の生活を脅かしかねない。

気候変動がこの様な速度で進んでいるのを放置する場合、魚介類が滅亡するほど朝鮮半島の沖合の海水温度が上がり酸性化し、砂漠が拡大するだろう。輸入食品と化石燃料製品の輸出依存度が高い韓国は、絶望的な状況に陥るだろう。

それでは、統一朝鮮半島はどのような選択をするべきだろうか。答えは明確である。エネルギー消費や節約面において北朝鮮に定着している方法を模索する必要がある。

人類は数万年の間、夜は暗くなくてはならず、エネルギー消費を減らす生活方法を維持してきた。その様な方法に基づきマンションなど建物の不必要な照明は無くし、ネオンサインのような商業用の建物の電気掲示板を使用せず、内部の暖房を大きく減らす一方、高い天井やコンクリート、ガラスや鋼鉄、外観などの建物の無駄なデザインを中断すべきである。それを通じて長い間、韓国歴史で維持されてきた質素でシンプルな伝統に戻らなければならない。

韓国の夜は、もっと暗くなるべきだ。韓国の都市を照らすためには政府の補助金が支給されている化石燃料の使用が大きな役割を果している。これは、恐ろしい大気汚染や過渡の燃料輸入費用を発生させる一方、私たちの子どもたちの未来を脅かす地球温暖化を進めるなど、莫大な費用が掛かると言う事を認識しなければならない。

しかし、より深くて隠された秘密がある。これまで韓国は多くの「開発途上国」とは違い、近代化と発展を成し遂げ特別だと認められるためには、更なる消費を通じて成長し続け発展しなければならないという神話に洗脳されてきた。そのため、数代にわたって近代化が最優先順位として考えられてきた。しかし、化石燃料を消費し天然資源を浪費することが、生態系を破壊し子どもたちを苦しめているとしたら、その近代化というのは一体何であろうか。

北朝鮮には、かなり深刻な多くの課題があるが、気候変動に対処する解決策と言う面で見る時、韓国は北朝鮮の「低い消費」をベンチマーキングする必要がある。私の話が可笑しく、途方もない話にすら聞こえるかもしれない。

しかし気候変動によって滅亡の危機に晒されるとしたら、この様な経済成長の数値に何の意味があると言うのだろう。韓国で夜通し灯を灯す多くの電灯は、発展を象徴するのではなく我々の子どもたちが将来使うべき電力を奪う犯罪であり、闇に満ちた偽善的な光に他ならない。韓国政府は、化石燃料の補助金支給を直ちに中断すべきである。

考えてみよう。今より少し暗い夜を過ごしながら家族や友人たちと会話を楽しんだり、読書したり、手紙やエッセイを書いて森を歩いたりしながら過ごすことは出来ないのだろうか。日常生活の中で演劇や音楽公演をしながら無限に広がる深い意味を見出し、スピリチュアルな経験をすることも出来る。スマートフォンのジャングルとスターバックスという檻で使用するプラスチック製のコップを無くすことが出来るならば、韓国の市民は遥かに豊かな生活を発見することが出来るはずだ。その様な生活の在り方に関するヒントは、もしかすると反対に北朝鮮の暗闇の夜景社会から見出すことが出来るかもしれない。

統一朝鮮半島の未来について考える時、近代的で発展したものだけが最高だという危険な考えから打破する必要がある。我々は、人になるという事が何を意味するのか自問するべきである。どのように意味があり充実した生活を送りながら社会に貢献することが出来るだろうか。

私は北朝鮮の住民が今より自由に生活し、今より栄養のある食べ物が食べられることを願っている。

しかし、一時、市民たちに経済的な独立性を享受させた家族経営の店を潰しながら支配してきた韓国式コンビニでは、消費主義が染み付いた食べ物ばかりを供給するだろう。未来の子どもたちが享受すべき豊かさから奪い去ったものを消費して暮らすことが統一朝鮮半島の理想的な食卓の風景だと言えるのだろうか。

それと同時に私は、韓国の人々が分別なく消費するよう束縛し(世界中のほとんどの国家とは反対に)石炭の消費を増やすよう強調してきた見えない鎖から解放されることによって、終わりなき競争を強制する残酷な文化によって友人や家族から疎外感を強く感じる現象が無くなることを願っている。

自由は、政治体制だけに留まった用語であってはならない。スマートフォンを所有するという自由を得た代わりに、スマートフォンなしに暮らせない物質の奴隷の様に転落したのが韓国人だ。韓国の市民たちが北朝鮮の人たちと比べて自由だと誰が言えるだろうか。

統一に向かう動きは、韓国と北朝鮮の全ての人々の自由に関するものでなければならない。北朝鮮の人々だけが質的な生活の自由を享受する資格があるとするならば、それはなんて不公平な事なのだろうか。

“朝鲜半岛光与影” 多维新闻

多维新闻

“朝鲜半岛光与影”

2019年 2月 6日

贝一明

这样的场景我不知见过多少次∶一位美国专家指着朝鲜半岛的夜景卫星照片,感叹说朝鲜笼罩在黑暗之中,而韩国和日本则灯火通明,这种鲜明的对比说明朝鲜闭关锁国、经济萧条,人民饱受压迫。显然,他认为韩国璀璨的灯光是进步、民主、科技发达和拥有自由市场的象征。

一边是进步与民主之光,一边是无知与专制之影——这种比较当然在美学上堪称完美,很能满足观众的想象;这种叙事经过巧妙的简化处理,可以毫不费力地被大众接受。

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在韩国,学者和政客进行政治辩论时,甚至没有对上述说法提出质疑。进步政坛人士表示,应当与朝鲜多多沟通,多投资建立开城工业园一类的设施,这样韩国在帮助朝鲜增加就业机会的同时,也能利用那里的廉价劳动力和丰富的自然资源来斩获收益。保守派则提出,朝鲜是专制国家,对韩国构成了军事威胁,不可信任。他们说朝鲜首先应当完全开放,与国际接轨,同时接受彻底的核设施审查。

然而上述双方的说法其实没有本质上的差别。他们都觉得韩国更为先进,未来的朝鲜应该以韩国为榜样,让民众看到本国GDP飙升、开上汽车、住上大房子、用上智能手机,让本土明星的足迹遍布全球。

当然,说朝鲜可以为他国树立榜样未免会被人嗤之以鼻∶那里环境的闭塞和政府的专制并非子虚乌有。

但是,身为一个在韩国生活了十二年的人,我还是不得不承认,韩国也有十分差劲的地方——尽管说这话时我有些犹豫。高自杀率、空气污染、残酷的校内竞争、深埋在年轻人心中的疏离感、对进口食物和进口燃料的极度依赖,以及在贫困线上挣扎的大批老年人口,都证明韩国已被包裹在密不透光的阴影之中。 我们应当牢记孔子的名言∶“不患寡而患不均,不患贫而患不安。”的确,与朝鲜相比,韩国的人民平均生活水平要高一大截,但其贫富差距问题也更加严重,且有愈演愈烈之势——这种经济矛盾可比生活水平低下危险得多。

在关于朝鲜与韩国的官方叙述中,有两个重要问题往往不见天日。在考察这两个国家时,我们应当立足于基本问题,循序渐进,而不是反其道而行之,站在空中楼阁里想入非非。

很多去过朝鲜的人对我说,当他们在那里小小的菜市场漫步时,在装修简单却整洁干净的旅馆中居住时,看到朴素而又含蓄的平壤人民时,都有种强烈的感觉∶有某种重要的东西在韩国失落了。

我这些韩国朋友还说,尽管朝鲜的女子也许不像韩国女性那样过着奢侈的生活,但她们也免于承担化妆、挑选品牌服装的麻烦和斗富的压力。

韩国人觉得平壤大街上的民众对待彼此彬彬有礼、亲切温和。他们中的许多人都想起了20世纪60、70年代的韩国,那时家人之间亲密温馨,同事、邻居同舟共济。现在的朝鲜,汽车没有得到普及,年轻人没有沉迷于手机,人们也不会受没完没了、旨在让厂商获利的广告怂恿、买上一堆自己不需要也不想要的东西。因此朝鲜的方方面面都在那些韩国人心中唤醒了一种失落已久的原生态文化。

然而完全埋葬在韩国媒体和我们关于朝鲜的讨论中的,还有一个更加重要的问题。

所有记者笔下的专家在谈论朝鲜时,其立足点都是经济增长、GDP、生活条件、生产和消费一类的事情。以他们的标准来看,朝鲜远远地落后于发达国家——尤其是韩国,无可救药。这意味着韩国可以用老大哥的身份来教朝鲜什么是“发达” ,什么叫“现代”。但是就其本质而言,“发达”“现代”这两个词都是主观的,是意识形态上的。在韩国,许多人认为资源的浪费性消耗无可厚非,值得倡导;认为住在面积更大、暖气开过头的房子里,拥有汽车和智能手机是一种进步。

可是他们的想法非但没有任何科学依据,而且就像“对月祈雨有效”和“用水蛭吸血可以治病”一样荒谬。

实际上,研究结果表明,上述以消费为中心的生活模式会对整个社会造成人际关系极为疏远、自杀率升高、物质滥用等深刻的破坏性问题。也就是说,关于“朝鲜应当变成什么样”和“韩国成功在哪里”的种种想法,是基于意识形态和对“现代化”的幻想提出的,是毫无道理的。其结果,是韩国家庭承担着巨大的压力,温馨和谐不复存在,韩国人却自认为走上了成功之路。

当我们用科学的方法审视朝鲜半岛的夜景时,得出的结论会与“专家们”的说法截然相反∶他们说的“光”,背后实际上是暗影一片,而他们口中的“影”,背后却蕴藏着光芒。

倘若各位专家以客观的科学分析,而非以意识形态、一己私利,或者似是而非的感觉为凭据,就会一致提出这样的观点∶人类面临着以全球变暖、气候变化等面貌出现的、史无前例的危机,按照目前环境恶化的速度来看,我们能躲过种族灭绝的灾祸就算是运气好了。

关于气候灾难性变化及其所导致的物种灭绝的报告和专著不计其数。在首尔,我们已经看到蚊子在十二月也能苟延残喘,花朵在一月份也能盛开,而这些只是那即将以排山倒海之势袭来、会威胁到人类生存的各种异变的开始。

如果我们坐视不理,海洋将会变暖,海水酸度将会上升,直至鱼类绝迹;沙漠将大肆蔓延,直至大片土地不适合生物存身,直至极度依赖食物进口和化石燃料密集型产品出口的韩国遭受灭顶之灾。

那么韩国要怎样做才能幸免于难?答案很清楚。在能源消耗和崇尚节俭方面,向朝鲜看齐;停止浪费能源,把黑暗还给夜晚——几万年来,夜晚与黑暗本就密不可分;熄灭公寓楼上没有实质用途的灯光,关掉商业楼上的电子广告牌,调小开得过大的供暖系统,新修建筑不再采用会造成浪费的高吊顶设计以及混凝土、玻璃和钢铁幕墙;回归本地历史中风行一时的朴素简约的传统。

韩国的夜晚本该是黑暗的。韩国民众必须清楚,要维持灯火通明的夜景代价不菲∶进口燃料的花费,化石燃料发电厂获得的补贴、造成的严重污染,愈演愈烈的、正在毁坏我们子孙未来的全球变暖问题,等等。

然而还有一个被隐藏在深渊之中的秘密。我们耳边一直回响着虚妄的咒语∶朝鲜需要发展,需要进步,而想要实现现代化、成为发达国家,想要独树一帜,想要跳出“发展中国家”的泥沼,就得消耗,大量地消耗。人们觉得实现现代化才是几代人首要的奋斗目标。然而,倘若以消耗大量化石燃料、浪费大量自然资源、毁坏生态系统、贻害子孙后代为代价,实现现代化的意义何在?

朝鲜的确存在许多严重问题,可是从气候变化的角度考虑,韩国应当效仿朝鲜的低消耗模式,而不是计划进一步加大资源投入,修建高速公路和豪宅。

也许很多人会觉得我的话很奇怪,甚至十分荒谬。他们觉得韩国的现代化程度和高消耗模式堪比荣誉勋章,是跻身于发达国家行列的标志。为何要把消耗水平作为衡量经济状况的主要指标之一呢?因为如果人们降低消耗(这最终意味着能源使用量的减少),经济增长率就会下降。

然而,倘若由气候变化导致的灭顶之灾即将降临,在此紧要关头,谁还会在意报纸上是如何讨论消耗问题的?到那时那些都是无稽之谈。我们必须即刻叫停化石燃料补贴。韩国彻夜不灭的盏盏灯火不是文明进步的代表,而是一场邪恶、危险游戏的象征。这场游戏叫做及时行乐,它牺牲的是我们子孙后代的未来。

同家人和朋友畅所欲言,读书,写信,撰文,林中漫步,表演,奏乐……这些事情具有无限的意义和深度,可以为人们提供无穷的精神与个人体验。做这些事几乎不需要消耗资源,而我们能够从中获得的,要远远超出我们在智能手机世界里、在灯火辉煌的星巴克咖啡店中、在一次性塑料玩具和纸杯的包围下所得到的——其实这些象征着高消耗的物件是忽略了我们的意愿,硬塞给我们的。

考虑统一后的朝鲜半岛的未来时,我们必须首先摆脱这一危险观念的桎梏∶实现现代化、成为发达国家才是重中之重。我们应当扪心自问,身为人类,意义何在?怎样才能过上富有意义的充实生活,怎样才能为社会做贡献?

我真真切切地盼望朝鲜人民能够过上更加自由的生活、能够吃到更富有营养的食物。但这种健康的食品在遍布韩国的便利店中是找不到的——这类便利店还拖垮了曾令众多民众实现经济独立的家族小店。

同时,我也希望韩国人民能够卸下将他们束缚在盲目消费和提升耗煤量(在这一点上,韩国几乎与其他所有国家背道而驰)陷阱中,以及导致亲友疏离的无休止残酷竞争文化之上的无形枷锁。

在为实现朝鲜半岛统一而努力的同时,我们必须使韩朝两国的人民都能享有自由。如果我们认为只有朝鲜人民才有权利弃置高物质消耗的枷锁、获得自由,这种想法未免有失公平。

“통일 (統一)에 대한 소고 (小考)” 다른 백년

다른 백년

“통일 (統一)에 대한 소고 (小考)”

2019년 2월 1일

임마누엘 페스트라이쉬

북한의 미래에 관한 논의는 대북 협력 확대를 통한 투자와 비즈니스, 교통망, 전력망, 에너지 협력 등의 증대를 꾀하는 이들과 북한은 아직 완전한 비핵화를 달성하지 못하였을 뿐 아니라, 선진국들과는 달리 민주주의와 자유시장, 국경의 개방을 수용하지 않는 전체주의 국가이므로 국제사회의 신뢰를 얻을 수 없다고 느끼는 이들 간의 싸움으로 비화했다.

지난 해 내내 언론은 이렇게 지극히 단편적인 이야기만 해댔다. 미디어에 드러나는 것 너머의 시사를 통찰하는 시민 토론이 거의 붕괴 지경에 이르렀기 때문에 그런 미디어의 전략이 꽤 효과적일 수 있었다.

더 이상 한국에서 1970년대 또는 1980년대 인사동 찻집에 모여 금서를 논하던 반대파와 학생들을 찾을 수 없다. NGO 모임의 정기적인 토론은 물론, 가정에서 저녁을 먹으며, 학교에서 친구들과, 또는 찻집에서, 정책, 환경 또는 나라의 미래에 대해 토론하던 모습마저 사라졌다. 휴대전화를 통해 유쾌하고 무해한 정보를 수동적으로 습득하는 것이 수동적 인구의 일상이 되었다.

언론이 특정 정책을 “진보”로 또는 “보수”로 규정하면, 대다수의 사람들은 언론의 판단을 그대로 수용한다. 프린스턴 대학교 셸던 월린(Sheldon Wolin) 교수가 언급한 “전도된 전체주의(inverted totalitarianism)”에 이르게 된 것이다. 전도된 전체주의란 상업매체나 광고주의 압력 등 숨겨진 힘에 의해 일상적인 이슈에 대한 담론이 심각하게 제한되는 정치적 상황으로, 복종을 강요하는 독재자 없이도 전체주의적 시스템이 자리잡도록 한다. 이윤을 추구하는 기업의 권력은 우리 시대의 가장 중요한 문제들을 자연스럽게 무시하는 풍토를 만들어냈다.

일례로, 우리는 더 이상 책을 읽지 않는다. 10분 이상 집중할 수 없는 사람이 많다. 기업 미디어는 정보 획득의 장이 되었고, 소셜 미디어는 고양이와 디저트 사진을 보여주거나 이따금씩 기업 미디어가 만들어낸 이미지를 선보일 뿐이다.

한국 사회가 공동의 문제에 대한 담론을 잃었다는 것은 우리 미디어가 지역경제의 붕괴, 외국계 투자은행의 과도한 영향력, 기후변화와 그로 인한 미세먼지의 재앙, 미국 내 일부 세력이 꿈꾸는 세계대전은 언급하지 않는다는 것을 의미한다.

이렇게 제한된 국내의 담론은 남북관계의 발전이 어떻게 비춰지고, 통일은 정확히 무엇을 의미하며, 통일을 어떻게 이끌 것인가에 막대한 영향력을 끼친다. 예컨대, 언론이 문재인 대통령과 김정은 위원장이 포옹하는 사진들을 잔뜩 보여주면, 남북이 DMZ 양측에서 무기를 제거하기 위해 군사적으로 협력했다는 소식, 평양의 번듯한 빌딩이 등장하는 장면 등이 긍정적으로 느껴지게 마련이다.

내용 자체는 모두 긍정적이다. 다만 이를 설명하는 과정에서 세계와 단절, 폐쇄된 봉건-사회주의 국가에 살아야 했던 북한 주민들이 이제는 소비사회의 기쁨을 누리고, 훨씬 부유한 남한의 형제자매들처럼 즐기며 살 수 있게 될 것임을 넌지시 말하고 있다.

하지만 한국도 낙원은 아니다. 한국은 상당한 사회적, 문화적, 경제적 힘을 가졌지만, 그 안에서 많은 이들이 깊은 소외감을 느끼고, 이는 높은 자살율, 일상적인 자기학대와 타인학대를 초래하고 있다. 탐욕스러운 고용시스템도 빼놓을 수 없다. 현재 한국에서는 젊은이들이 어렵사리 일을 찾는다 해도 사회에 봉사하고, 고급 훈련을 받거나 진정한 인생의 결정을 내릴 수 있는 기회는 커녕 커피숍이나 편의점에서 일하게 되는 경우가 많다. 삶의 모든 측면이 이윤을 쫓는 쇼로 변질되었고, 사람들은 이에 지쳐버렸다.

게다가 한국과 미국이 북한을 빈곤과 고립에서 구원하기 위해 제시하는 “민주주의와 시장경제”는 전세계적으로 힘을 잃고 있다. 미국과 일본, 한국, 유럽에서 1930년대와 1940년대 사회주의의 도전에 맞서 진화한 수정 자본주의는 더욱 탐욕적인 형태로, 1990년대보다는 1890년대에 가까운 모습으로 후퇴했다. 프랑스의 갈등을 참고하면 이러한 모순이 더욱 뚜렷해, 한국과 다른 나라가 겪게 될 상황을 엿볼 수 있다.

오늘날 소위 “선진 경제”에서 시장은 단조로운 역할만을 하고 있다. 슈퍼 리치 계층은 경제활동을 독점하고, 해당 계층 구성원이라면 얼마든지 돈을 빌리고 투자할 수 있는 경제적 봉건주의를 확립했다. 반면, 대다수 시민들에게는 극도로 제한된 고금리 대출만이 허용될 뿐이다. 언론은 이렇게 민간 은행과 자본이 악몽 같은 세상을 만드는 과정을 다루지 않고, 정책 결정의 배후에 있는 진정한 의사결정자가 누구인지도 모호하다.

언론이 북한에 도입될 거대한 시장경제를 이야기하는 바로 그 순간, 시장경제는 정작 한국, 프랑스 또는 미국에서 소멸하고 있다. 피터 필립스(Peter Phillip)가 숙고의 연구를 통해 펴낸 저서 “자이언트, 세계 권력의 핵심(Giants: The Global Power Elite)”에서 묘사하는 바와 같이, 슈퍼 리치 계층과 그 조력자들은 이제 서로의 주식을 매입하고, 저금리에 돈을 빌려주는 방식으로 서로를 보호하는 그들 만의 사회를 구성하고 있다. 이에 반해 평범한 사람들은 줄어드는 저임금 일자리라도 잡기 위해 잔혹한 경쟁을 계속해야 한다. 이 착취형 시스템은 “4차 산업혁명”의 산물이다. 4차 산업혁명 시대에는 (글로벌 기관 투자자의 뜻이 아니라, 그저 하늘의 뜻에 따라) 기술로 인해 노동자의 지위가 크게 손상될 것이라 전해진다.

그렇다면 언론이 이렇게 저돌적으로 대북 포용과 새로운 협력의 시대를 보도하는 이면에 은밀히 숨기고 있는 이슈들은 무엇일까? 무엇보다 우리는 누가 무엇에, 왜 돈을 대며, 그로 인해 누가 어떤 이득을 보는 지 등 지저분한 뒷얘기는 하나도 듣지 못하고 있다.

남한과 북한 사이에 철도가 놓인다면, 북한에서 남한까지 석유 또는 천연가스 수송관이 연결된다면, 그 수송관과 그 석유는 누구 소유인지, 석유를 어떻게 팔 것이며 그 수익금은 어떻게 분배할 것인지, 그 수송관을 설치하기 위해 세금이 쓰이는 경우 납세자들도 그 수익금을 일정 부분 돌려받을 수 있는지 등을 우리가 아는 것이 마땅하다.

그런데 우리는 기업들이 어떤 계약을 논의하고 있는지 또는 정부가 북한과 어떤 협상을 진행 중인지에 대해 그야말로 무지하다. 지금 이 시기에는 투명성이 특히 더 중요하다. 광산이나 공장이 정부에 속하는 정부주도형 시스템이 일개 회사 또는 개인이 광산 등 자원에 대한 절대적 통제력을 가지는 자본주도형 시스템으로 변하는 경우에는 비극적인 결과를 낳을 수 있기 때문이다. 예컨대 남한과 북한에 더 큰 빈곤, 더 큰 부의 집중을 불러올 수 있다.

어떤 다국적은행, 어떤 국부 펀드가 어떤 조건 하에서 북한에 투자할 가능성이 있는지 아는 것이 바람직할 것이다. 이 투자자들이 합의를 이행하지 않을 때 북한 또는 남한 주민들을 보호할 장치는 무엇인지, 서명된 (또는 서명할) 계약서를 대중에 공개할 것인지 등을 파악하는 것이 좋다.

북한에 공장을 세울 계획이 있다면 다음의 질문을 해보아야 한다. 누가 그 공장에 돈을 대는가? 수익금은 누구에게 가는가? 누가 그 공장을 소유하는가? 그 공장의 노동자들이 가지는 권리는 무엇이며, 이들은 수익금 중 어느 정도를 받게 되는가? 이들 노동자의 건강을 보호하기 위해 또는 환경에 미치는 공장의 영향력 평가를 위해 어떤 단계들을 수행하는가?

북한은 석탄, 금, 철, 희귀 광물을 채굴하는 광산의 환경 영향성을 평가할 전문지식이 없으므로 전문가와 NGO가 이러한 평가과정에 반드시 참여해야 한다. 그런데 지금 이러한 기구들은 북한 방문 비자 조차 받을 수 없다.

한편, 한국과 일본, 중국, 미국은 베트남이나 미얀마에서 일어난 일들에 크게 관심을 가지지 않았다. 앞으로 북한도 베트남, 미얀마와 비슷한 전철을 밟을 가능성이 있다. 우리는 기업이 베트남의 국유화 자산을 개발하였을 때 평범한 베트남인들에게는 어떤 영향을 끼칠지 생각해보지 않았다. 지금까지 베트남이 번영하고 있다고만 들었는데, 이것은 정확한 설명인가? 그리고 산업화가 베트남의 환경이나 일반 노동자들에게도 긍정적인 영향을 미쳤을까?

우리는 보통 싸게 사서 입고 버리는 옷, 쉽게 소비하는 저렴한 플라스틱, 대수롭지 않게 쓰레기통에 처박는 값싼 스마트폰, 스피커, 선글라스 등에 숨겨진 환경 훼손, 노동자의 피해, 또는 그 밖의 장기적 비용에 대한 토론은 커녕 생각조차 하지 않는다. 솔직히 말하자면 우리는 이 소비사회 안에서 물건에 숨겨진 진짜 비용을 제대로 볼 수 없게 됐다. 이것이야 말로 통일시대의 심각한 문제다.

이제 우리는 북한을 통해 잊혔던 현실을 다시 마주하게 될 것이다. 북한에 20~30개의 석탄 발전소를 건립하면, 이는 생태계의 재앙인 동시에 지구 온난화를 부추길 것이며, 이미 위험한 서울의 대기질을 치명적인 수준으로 끌어내리고 말 것이다. 북한이 이윤을 쫓느라 새로 지어지는 공장에서 나오는 오염물질을 제대로 규제하지 않는 경우, 한국은 그러한 오염에서 자유로울 수 없을 뿐 아니라, 한국 공장들도 북한의 선례를 따를 것이 분명하다.

북한의 형편없는 임금과 허술한 환경 보호는 이미 대기오염으로 신음하는 한국 속으로 빠르게 퍼져 나갈 것임을 반드시 기억해야 한다.

북한 노동자들이 단결권 등 노동자의 권리를 전혀 누리지 못할 경우, 한국 기업들은 이 모델을 따라 한국 내 근로자들을 착취하게 될 가능성이 높다. 다시 말해 우리는 북한이 시장을 개방하면 한국처럼 자유롭고, 행복하고, 부유해질 것이라는 근거 없는 믿음에 빠졌다. 하지만 현재의 개발 모델에서는 한국인들조차 자유와 행복과 부를 잃어가고 있는 것이 실상이다.

아니면 현재 투자은행과 기업이 구상 중인 북한 경제개발계획은 애초에 북한 주민들을 돕기 위한 것이 아닐 수 있다. 북한을 대상으로도 몽고나 베트남 개발에서 그랬던 것처럼 그저 수익성을 생각할 뿐, 사람에 대한 고려는 없는 계획을 구상 중인지도 모르겠다.

부의 집중화는 통일의 어려움을 해결하기 위해 우리가 생각해보아야 할 문제 중, 기후변화 다음으로 중요한 문제이다. 전세계적으로 소수의 몇 명에게만 부가 집중되는 현상이 증가하고 있으며, 특히 한국과 중국에서 이러한 현상이 두드러진다. 이러한 집중화는 법치를 훼손하고, 부패한 미디어의 포장 속에 슈퍼 리치의 사치, 낭비, 화려함을 동경하고 강요하는 문화를 창조한다.

주류 언론의 논조에 따르면, 북한은 가난하고, 남북한 경제에는 커다란 격차가 존재한다. 일반적인 경제용어를 바탕으로 보면 부인할 수 없는 사실이기도 하다.

하지만 이미 한국에 정착한 북한 사람들 중에는 이 곳 생활의 자기중심성, 경쟁, 타인에 대한 무관심 등을 견디지 못하고 다시 돌아가고 싶어하는 이들도 있다. 북한을 방문하는 많은 한국인들이 상업화와 경쟁하는 문화 대신, 예술과 체조, 글쓰기의 목적 자체를 소중히 하는 문화에 큰 감동을 느낀다.

더 큰 문제가 있다. 토마 피케티(Thomas Piketty)가 “21세기 자본론(Capital in the Twenty-First Century)”에서 설명했듯이, 소수의 손아귀에 더 많은 부가 집중되게 되면 한반도의 분단은 못 먹고 못 사는 북한과 잘 먹고 잘 사는 남한 사이의 분단이 아니라, 남북한의 평범한 시민은 더 가난해지고, 극소수의 선택 받은 자들만 슈퍼 리치가 되는 분단이 될 가능성이 크다.

현재 남한과 북한 사이에 존재하는 어마어마한 격차를 부인하려는 게 아니다. 다만 부의 집중으로 인한 경제적 왜곡이 훨씬 더 심각하다는 점을 지적하고자 한다.

이런 추세들은 한반도는 이제 매우 다른 문제들을 해결해야 하며, 현 상황에서는 북한에서 한강의 기적”을 재현할 가능성은 없음을 시사한다. 앞으로는 물질적인 발전보다 사회 경제적 정의가 더 중요한 문제가 될 것이다.

통일을 위한 노력은 경제 체계가 보통 사람들에게 미칠 부정적인 영향에 대해서도 반드시 의미 있는 응답을 내놓을 수 있어야 한다. 현재의 경제 체계에서는 전세계 무역항로를 따라 저렴한 물품 운송 시스템이 장려되고, 지역경제가 흔들리며, 오직 대기업만이 합리적인 금융을 누릴 수 있다.

대한민국에서는 개방 경제의 실패로 동네 가게, 동네 공장, 동네 약국, 동네 빵집이 무너진 반면, 스타벅스와 편의점, 프랜차이즈 빵집, 그 밖에 대기업이 진출한 사업들이 번성했다. 대기업들은 값싼 금융을 이용해 수년간 엄청난 손실을 감내할 수 있고, 결과적으로 가족이 경영하는 소규모 비즈니스를 몰아낸다.

그런데 이러한 프랜차이즈에서 일하는 직원들은 장기 고용이나 적절한 퇴직과 건강보험 혜택을 보장받지 못한다. 직원들은 경영과 금융에 대한 의사결정에 어떠한 역할도 할 수 없고, 일하고 있는 지점을 소유할 권리도 없다.

한때 어디서나 볼 수 있었지만 이제는 점점 파산의 위기에 몰리는 소규모 가게들에게는 엄청난 타격이다. 이런 경제학을 북한에 도입할 작정이라면, 북한은 아직 기회가 있을 때 거절해야 한다. 북한에게 가장 중요한 문제는 결국 20년 뒤 또는 50년 뒤 국가로서 어떤 모습이 될 것인가이지, 당장 비디오게임이나 K-Pop 아이돌을 소개해 주민들을 열광시키는 게 아니다.

“통일”이란 무엇인가?

통일의 궁극적인 의미가 혼란스러운 이유는 모호하고 오해의 여지가 있는 방식으로 우리의 통일을 1990년 독일의 통일과 비교하기 때문이다. 늦은 밤 외국인들과 소주 한잔 하며 수다라도 떠는 날엔 이 꿈 같은 비교가 단골손님이다. 언제나 동독은 서독의 경제발전을 따라갈 수 없어 속수무책이었고, 통일 후 동독 사람들의 삶이 좋아졌으며, 그 결과 독일은 더욱 번영하는 강대국이 되었다는 게 그 줄거리다. 한국도 독일처럼 통일의 이점을 누릴 수 있지만, 서독과 동독은 한국과 북한만큼 소득과 산업개발의 격차가 크지 않았던 바, 한국의 통일은 더 오랜 시간을 가지고 진행되어야 한다는 것이다.

남북의 소득 및 산업개발 격차는 긴 통일의 과정 중에 북한의 노동자를 싼 값에 착취하는 한국기업 및 다국적기업의 변명으로 인용되곤 한다. 하지만 북한 노동자가 제대로 보수를 받지 못하고, 전문 기술을 축적하거나 임금을 저축하지 못한다면, 해당 과정은 북한 주민들을 부유하게 만들기 보다는 모든 한국인들의 생활수준을 떨어뜨릴 공산이 크다. 북한 노동자가 적은 월급을 벌어 패스트푸드나 휴대전화에 낭비하게 된다면, 이들의 삶은 더 나빠질 뿐이다.

그리고 한국은 어떻게 지난 수십년간 상대적 경제번영을 누릴 수 있게 되었던가? 그렇게 되기까지의 과정은 “한강의 기적”, 그 중에서도 “기적”이라는 말에 가려져 있다. 한국의 번영은 여러 모순의 종합이지만 기적은 아니다.

한국의 경제 성장은 부분적으로 박정희 대통령의 급격한 산업화계획의 결과였다. 돌이켜보면, 그 급격한 산업화로 한국은 화석 연료와 수입 농산물에 너무 의존하게 되었고 산업화는 더 이상 축복이 아니다. 다만 그의 정책이 효과적이었다는 점 하나는 반드시 인정해야 한다.

박정희 대통령은 만주 개발 모델을 효과적으로 활용해 개발 속도를 높이고, 모든 시민이 마치 거대한 군대의 일부인 듯 국가 사업에 참여하도록 했다.

그러나 이렇게 빨리 산업화로 갈 수 있었던 비결은 외국계 은행과 대기업에서 자본의 통제권을 빼앗아, 정부의 장기 개발 모델 이념에 열정적인 일부 관료들이 그러한 통제권을 갖도록 한 것이었다. 당시 박정희 정부는 국민들의 해외 공금을 전면 제한했고, 국민들이 저축을 통해 (정부 캠페인에서는 저축을 장려) 정부주도 저축계획에 동참, 개발에 자금을 대도록 했다.

또한 한국으로 유입되는 자본을 정부가 통제하여 산업 및 기술의 육성, 기반 시설 개발, 교육에 집중하도록 했다. 이러한 방식은 현재 북한에 계획되고 있는 형태의 단기적 투기 목적에는 사용되기 어렵다.

박정희의 접근방식에는 장점과 단점이 공존했다. 한국 정부와 기업들이 북한의 발전을 위해 그러한 모델을 고려하지 않고 있다는 것만은 확실히 말할 수 있다. 지금까지 장기 프로젝트를 통해 어떻게 북한의 교육수준이 올라갈 것인지, 또는 어떻게 북한의 시민사회를 육성할 것인지, 녹지를 어떻게 구성할 것인지 어떤 이야기도 듣지 못했다. 북한의 차세대 지식층을 키워낼 필요에 대해 일언반구 없었다. 한국에서는 이미 지식인들을 일회용품처럼 쓰고 버리니 그랬는지도 모르겠다.

대기업들이 북한의 발전에 대해 논의하고 있다는 사실 자체가 크나큰 이해의 상충이다. 결국 이 대기업들은 태생적으로 단기적 이익에만 집중하고, 북한의 미래를 계획하는 데 있어서는 아무런 역할도 할 수 없다. 북한의 개발에 대한 논의는 이해의 상충이 없고, 윤리적인 거버넌스에 전념할 수 있는 정부 관료와 전문가들에게 제한하는 것이 옳다.

그럼 다시 1990년 독일의 통일로 돌아가보자. 상당히 오래 전, 상당히 먼 곳에서 일어난 일이다. 당시 서유럽의 경제체제와 산업생산은 훨씬 더 넓은 부의 분배를 지지했다. 노조와 정부의 규제로 오늘날 우리가 (국내외에서) 목격하는 노동자의 착취는 불가능했다. 공산권을 의식하여 경제체제를 견제했고, 부의 집중이 최근처럼 과격할 수 없었던 것이다.

자본주의의 승리로 떠들썩했던 1990년 독일의 통일은 관료주의적 사회주의 대비, 제대로 된 사회복지국가의 강점을 보여주는 것이었다. 그러나 만약 급진적 또는 혁명적 사회주의에 전념하는 반대파의 끊임없는 압력과 비판이 없었다면, 독일에서 (또는 프랑스와 스칸디나비아반도에서) 그런 사회복지국가가 탄생하지 못했을 것이다. 즉, 1990년 승리한 자본주의는 수정된, 희석된 자본주의였다. 공산권의 도전이 없어진다는 것은 앞으로 30년간 세상이 파괴적인 형태로 회귀할 것임을 의미했다

소수가 자본을 독점하고 시민들에게 공허한 소비문화를 강요하는 이 악몽 같은 세상과 급작스러운 기후변화의 등장은 무관하지 않다. 유감스럽게도 언론은 소극적이나마 기후변화를 보도하면서 먼 미래의 일인 것처럼 했다. 과학전문가들은 남은 시간이 없다고 외치는 와중에도 말이다.

기후변화 대응은 통일 정책의 중심이 되어야 한다. 그러나 정부와 기업들은 북한이 환경문제 없이 수십년은 개발을 지속할 수 있다고 태평스러운 가정을 하고 있다. 이 자체로도 위험한 사기행각이지만, 한국이나 동남아시아에서 석탄 사용을 장려하는 것보다는 낫다.

분단의 한반도, 특히 북한이 냉전의 마지막 잔재라는 것 역시 근거 없는 믿음 중 하나다. 북한은 정말 자유로운 개방시장, 자유로운 의견 교환, 민주적인 과정을 통한 개인의 잠재력 실현 등 새로운 세계 질서 곁을 방황하는 한물간 사회주의의 잔재인가? 오늘날 파리의 길 위에서 정부에 맞서 싸우는 사람들은 세상을 그렇게 보지 않는 게 확실하다.

자연환경을 파괴하고 전통적인 농부들을 가난으로 몰아넣는 거대 기업형 농업과 싸우는 사람들은 서구세계에서 파라다이스를 찾지 못했다. 물론 북한이 부패의 늪에 빠져 주민들을 억압하며 너무 오랫동안 잘못된 길을 걸어온 것은 사실이다. 그러나 우리는 북한의 이런 문제를 해결하는 길이 싱크탱크를 통해 정부에 정책을 강요하는 무자비한 다국적 은행들로부터 나오지 않으리라는 것을 안다.

한반도의 비극적인 분단을 가장 강력하게 드러내는 상징인 비무장지대, 즉 DMZ를 생각해 보라.

나이든 세대에게 DMZ는 사회주의와 자본주의의 세계, 국가의 경제 통제와 민주적이고 자유로운 사회 간의 가슴 아픈 분열을 뜻한다.

그들에게 DMZ는 유럽 등지에서 이미 극복한 개인의 고통과 과거의 분열을 기리는 기념물이다. DMZ는 인터넷과 함께 국경이 사라지는 시대, 자유 무역과 자유 관광의 시대, 지난 30년간 자유 무역이 세계의 통합한 지금에도 기묘한 모습으로 남아있다.

이보다 효과적으로 DMZ를 묘사할 수 없을 것이다. DMZ를 다른 시각으로 바라볼 수도 있을까?

젊은 세대에게 DMZ가 무엇인지 물어본다면, 그들은 DMZ를 과거의 잔재가 아니라, 다가올 미래, 다시 말해 자본과 상품, 슈퍼 리치는 어디든 돈이 되는 곳이면 자유롭게 갈 수 있지만 보통 사람들의 이동은 제한되는 미래의 전조라 할 지 모른다.

우리는 팔레스타인 가자지구를 둘러쌓고 있는 장벽에서, 미국과 멕시코 사이에 도널드 트럼프가 건설 중인 거대한 장벽에서 DMZ의 후예들을 만난다. 이들 벽은 가난한 자들을 차단하고, 무력을 사용해 글로벌 투자가 야기한 경제적 갈등을 해결한다.

바로 우리 주변에도 벽이 쌓이는 중이다. 부자만의 세상을 둘러싼 벽, 안락한 삶을 즐기는 그들이 자신과 급이 다른 사람들을 마주치지 않도록 쌓는 벽이다. 이는 한국 뿐 아니라 우리 사회의 모든 곳의 급진적 분열이 편협한 이해관계를 공유하는 작은 집단들로 세분화되고 있음을 암시한다.

드러나지 않은 통일정책의 선례

통일 프로젝트를 더욱 면밀히 보기 위해서는 통일계획을 수립 중인 한국정부와 기업들의 잠재의식 속에 정확히 어떤 통일 모델이 자리잡고 있는지 생각해봐야 한다. 물론 그들은 독일 통일을 이야기할지 모르지만, 독일의 통일 과정은 한반도의 역사나 한국인의 본능적인 반응과는 거리가 멀다.

한국은 과거에도 경제적, 정치적, 사회적 통일을 이룬 바 있다. 한반도는 신라나 고려시대에도 통일되었지만, 시간상 너무나 먼 과거이기 때문에 한국인의 마음에 즉각적인 영향을 미치지 못했다.

다만, 영향력은 없다 해도 한국 사람들의 의식 속에 숨겨져 있는 것, 한국인들이 경제 발전과 통일에 대해 생각하는 방식을 형성한 그것은 무엇인가?

비교적 최근에도 대규모 경제, 정치적 통일 프로젝트의 선례가 있었다. 1936년 일본인 조선총독에 의해 체결된 “제1차 만주-조선 협력협정 (第一次滿朝協定)” 이다. 해당 협정은 만주와 조선 모두의 빠른 산업화와 효과적인 경제문화적 통일을 위해 “만주와 조선은 하나(滿朝一如)”라는 비전에 시동을 걸었다.

1930년대 후반, 한국의 신문들은 한국 기업들은 값싼 만주 노동력을 활용하고, 만주의 천연자원(석탄, 광물, 비옥한 토양)을 이용해 빠르게 부를 창출할 수 있는 엄청난 기회를 얻었다고 보도하기 바빴다.

2014년에 박근혜 전 대통령이 북한과의 통일은 “대박(bonanza)”이라고 했을 때, 대통령이 사용한 대박이라는 단어가 좀 이상하게 느껴졌다. 사실 그 말은 1930년대 만주가 제공한 경제적 기회를 설명하기 위해 자주 썼던 “천금을 낚아챈다”, 즉 일확천금(一攫千金)의 표현을 현대식으로 직역한 것이다.

박대통령이 1930년대 조선과 만주의 정치경제적 통합을 생각하고 그런 말을 한 건 아니었을 것이다. 그러나 조선과 만주가 통합된 그 과정을 통해 많은 조선의 가정이 오늘날까지 계속되는 부를 얻었다. 미묘하지만 분명한 울림이 있었다. 아마도 그녀의 무의식 속에 그런 개념이 내재되어 있었던 듯하다.

박 대통령은 자신의 아버지인 박정희 전 대통령으로부터 정치와 경제를 배웠고, 아버지가 야심 찬 젊은이로서 경제 붐을 이용하고자 만주로 가 권력을 얻기 까지를 주목한 것이다. 19세기 수많은 미국인들이 “Go West” 라는 치명적 유혹에 홀렸던 것처럼, 1930년대의 한국인들도 1930년대 만주라는 넓은 땅으로 달려갔다.

지금 한국인들에게 북한의 개발이 어떻게 묘사되고 있는지, 그리고 1930년대 만주의 개발이 어떻게 사람들의 마음을 끌었는지를 보면, 그 유사함이 충격적이다.

그러나 이번만큼은 그 비극적 길을 따라갈 필요가 없다. 우리에게는 스스로 길을 찾고, 착취나 대규모 자본투자에 의존하지 않고도 한반도와 동북아시아의 새로운 개발 모델을 만들 수 있는 능력이 있다.

통일은 반드시 시민운동이어야 한다. 자본가가 가져갈 수익을 걱정하지 않고 개인들의 잠재력을 완전히 실현하도록 하는 사람들 사이의 거래여야 한다. 통일은 시민들이 비전을 나누고, 실현할 수 있도록 문화와 표현을 되살리는 문화운동이어야 한다. 한반도의 젊은이들이 힘을 모으고, 자신의 권리를 강화할 수 있는 사회를 만드는 청년 운동이어야 한다.

통일은 사회 문제, 환경 문제, 그 밖에 모두가 공유하는 문제에 집중하는 동시에, 군국주의와 거대한 권력 경쟁에서 벗어난 평화운동이어야 한다.

“Merit, wisdom and the Korean tradition of governance” Korea Times

Korea Times

“Merit, wisdom and the Korean tradition of governance”

January 27, 2019

Emanuel Pastreich

https://www.koreatimes.co.kr/www/opinion/2019/01/723_262723.html

The ruthless competition between young Korean to get into good high schools and then be admitted to leading universities as the necessary step to finding superior jobs takes a terrible toll on the lives of many and has distorted the nature of learning.

Education has become a concealed combat that drives us into isolation, rather than the grounds for cooperation among all people for the purpose of discovering the truth or creating a better society.

I have heard frequent comparisons between this obsession with exams in contemporary Korea as a means to achieve social status and the civil service examination system that dominated traditional Korean society. The civil service exam was central to Korean governance in the Joseon Dynasty and it affected all aspects of culture before then.

The analogy between contemporary test-taking and the Confucian civil service exams of the Joseon Dynasty is not entirely wrong. The examination system, especially after the complete saturation of government jobs in the late 18th century due to a rapid rise in population, became the battlefield in a ruthless competition for jobs that were tied to wealth and power.

A few powerful families monopolized the exam systems through access to excellent instruction for their sons, or through corruption, or through both means.

The content of the exams was reduced to the memorization of set phrases, the employment of set flowery language that conformed with the demands of the examiners, and the endless practice of unimaginative model essays.

But the degenerate form of the civil service examination system of the late Joseon does not represent the original intentions of that exam.

Rather, we need to ask ourselves what it meant to have a society in which government service was considered the highest goal and in which being educated in moral philosophy, as opposed to business administration, or finance, or advertising, was presented as the goal for all educated people.

The first question we must ask is about the value of meritocracy that is the part of the examination system most frequently cited. The civil service exam system in Korea, Vietnam and China ― which would become a model also for France, Britain and other countries in the 18th and 19th centuries ― is often held up as the model of meritocracy; rule by the capable and the educated. It has tremendous appeal.

Meritocracy forms a strong alternative to aristocracy (granted that meritocracy often degenerates into aristocracy over time) or tyranny.

There is recent interest in the virtues of meritocracy (especially in the Chinese case), most notably the writings of Daniel Bell of Tsinghua University. He proposes that the current Chinese political meritocracy can serve as an alternative to Western democracy in his book “The China Model: Political Meritocracy and the Limits of Democracy.”

It is certainly true that meritocracy, a system that seeks to promote those with the skills and the ability to govern, may offer an alternative to “democratic” systems wherein citizens vote for leaders who are preselected by special interests. After all, if people vote based only on information supplied by biased media sources, it is hard to consider such a system to be an effective way to select leaders.

The civil service system was subject to withering critiques by reformers in the late Joseon Dynasty who argued that Confucian scholars who were well versed in the classics were unprepared to deal with the challenges of modernization and that the need was for practical experts who could negotiate trade treaties, establish postal systems and run railroads and steel mills.

That legacy lives on, and most tests used today to determine careers and focus on math and the English language, on administration and management, or on specific skills in accounting or in finance.

Moral philosophy has disappeared from exams in the process of modernization.

So why did the civil service examinations focus on the Confucian classics and on moral philosophy? Was it because the scholars had lost touch with the needs of the nation and had lost themselves in their own privilege?

Understanding the nature of the Confucian civil service is difficult because there is a fundamental misunderstanding about the original spirit of the civil service exams.

The term “meritocracy” is a misnomer. Of course the Chinese civil service exams were about merit, but that was not their primary function.

The exams were originally, from their roots in the Han Dynasty, meant to serve as the basis to establish rule by the wise and the ethical, rather than rule by the capable and the erudite. The two goals are related, but grasping the fundamental difference is critical for future reform.

The philosophers who systematized Confucian thought, Confucius and Mencius, were advocating not so much for a meritocracy, as for a noocracy, or “rule by the wise.” Noocracy has become an unfamiliar term, but that goal of creating a nation ruled by the wise and the ethical was also held up by the Greek philosopher Plato as the best form of government.

Most people today would consider the idea that government should be administered by the wise, rather than by the capable, to be either hopelessly naive, or perhaps dangerously elitist, but let us think carefully about this issue before we dismiss this critical assumption in traditional Korean culture.

Democracy can easily degenerate into the people being misled by false information or charismatic leaders into terrible decisions that lead to the worst form of tyranny.

Meritocracy can lead to rule by those who have clear skills and a high level of education, but who have no moral compass and who pursue their personal interests, or their family interests.

Confucius and Plato had a point in advocating for rule by the wise.
How people are promoted in government and business is critical for a healthy society.

The problem is: how do you achieve governance by the wise?

Humans are flawed creatures and there will be corruption and abuse of power in any system. Periodic reform is essential to assure transparency.

The demand that those involved in politics and governance be steeped in moral philosophy from childhood, being familiar with the humanities and capable of writing thoughtfully about how to find ethical solutions to problems in governance and in society is logical and compelling. We need exactly such an approach today.

But we should pursue the spirit of traditional Confucian governance, and not its forms ― especially in later ages.

We should not force everyone to read only the Confucian classics, or to take the exams used in the Joseon Dynasties. The world today is different.

Rather, we can experiment with new approaches to making philosophy and literature part of the training for all those who wish to work in government, or in business, so that they will be aware of their own actions and their impact on society, so that they will see ethical behavior as the highest goal.

The readings for such an education should extend down to the current day, and should not be limited to the Chinese tradition. Moreover, such an education should involve learning from a teacher, a moral and philosophical teacher, and talking with that teacher. We must move beyond the inhuman system of computer-graded anonymous tests. Exams must be more human and more organic. They can refer to abstract principles, but they must be grounded in the moral tests we face in contemporary society.

Such an innovation in the sense of recapturing the original spirit of the Confucian tradition can bring tremendous new vitality to government and to education, giving new hope to youth in Korea, China, Vietnam and around the world.

“礼的传统与生态意识的新展望” 多维新闻

“礼的传统与生态意识的新展望”

2019 1 18

一明

可持续农业发展的关键:中国传统理念——礼

作为旨在构建人与人、机构与机构之间和谐关系的行为准则体系,中国传统文化中的“礼”具有十分深远的意义。所谓礼,从广义上讲指诸多礼节规矩,从狭义上讲则指生活中的各种礼仪(如婚丧嫁娶、祭祖祭天等)。不论从哪个角度来看,礼都曾是社会的基石,曾是确定家庭关系,促使一个家庭、一个社群、一个民族乃至一个国家的成员尽职尽责的原则。“礼”曾被视为“修身”(践行礼)、齐家(用礼仪来维系和谐的家庭关系)、治国(以“礼”的原则治理国家)和“平天下”(通过“礼”妥善地处理外交关系,实现世界和平)的中心要素。

在狭义框架内,古时的礼有向族长、君主、上天或神灵敬献食物、珍宝等供品或贡品的意思。当时它还是个人、家庭以及全体人类定期向供给自己食物的生态圈表达感恩之情的方式,因而一饮一食被赋予了深刻涵义,用餐之礼也被用于提醒人们农业的中心地位和生态系统的重要性。

“礼节”之“礼”确定了一系列综合性规则,通过强调日常生活中的道德责任规范人际交往行为、建立健康的社会秩序。一个家庭中长幼之间通过相互问候(从而令社会关系明确化直至为世人所承认)表现出的“礼貌”之“礼”拥有深刻的象征性价值与切实的道德力量。直接从祭典仪式衍生而出的“礼仪之礼”强调人与人之间的关系,保证每个人都被严严实实地笼罩在人造与自然事物的巨大层级网络中,没有人认为自己可以置身事外,就连皇帝也不例外。

这样,礼仪之礼增强了人们之间的平衡感,而这种平衡又同人类世界和自然领域之间的平衡息息相关。在现代化进程中,中国人深感获得了解放和自由,不必再遵循曾牢牢束缚自己手脚的繁文缛节,然而这同时也意味着他们剪断了自己与周围人、与自然世界之间的羁绊。其结果,是身处异化社会中的人们对同胞的剥削愈发残酷,自然环境遭到的破坏愈发严重。

尽管中国有过力图推翻对劳动阶层凶狠剥削的社会主义革命,然而支撑这场革命的马克思主义框架并未将人与自然环境的关系纳入其中。马克思主义思想对于阶级的理解对分析社会矛盾、从而推进改革大有帮助,但是因为改革往往是排山倒海式的,招致的反作用也极大,结果往往不可预测。德国的国家社会主义(希特勒是其中的关键人物)就是如此。由此看来,儒教的渐进改革自有其优越性。而且马克思主义没有意识到环境保护、生态农业等长期问题。

最近中国乃至全世界的贫富差距问题愈演愈烈,倘若孔子的门生看到了,恐怕也会忍不住扼腕叹息。还有,土壤、水资源与山区惨遭破坏,之所以会有这场悲剧,是因为礼文化反复强调的“天人合一”的和谐关系被腐蚀得千疮百孔。

“礼”这一观念并非儒家所独有。它在佛家、道家以及中东地区的萨满教都有深厚的根基,基督教和伊斯兰教义中也有它的影子。也许现代思想文化最大的瑕疵之一,便是缺少用来准确描述“礼”的语言。也就是说,尽管我们假装摆脱了旧时之礼的束缚,迈入了时兴自我表现、直来直往的现代社会,但其实仍无法僭越深深根植于人类文化中的“礼”。再者说,现代社会中也有许多潜移默化的“礼”(买流行的裤子给学校的朋友看的“礼”;买贵的车子表示社会成功的“礼”,还有购物、消费时要遵守的“礼”),只是人们没有视之为“礼”。同时,民众尚未发觉“礼”在团结人心、唤起环保意识、建立政治与精神共享体系等方面的重要作用。

儒家关于“礼”的传统思想——尤其在南宋朱熹(1130——1200)对礼学观点加以整理、规范,并将其与形而上学全面联系之后——为家庭、社群礼仪与国家礼制赋予了新的内涵。应当重视暗含于万物之中的形上秩序、生态系统和人类世界三者的关联,这种观点早就存在,但人们从未将其如此系统化地梳理整合。人类的一举一动与自然之间的关系顿然明朗,人类行为也有了理性参与的意味。

朱熹清晰地阐明了“礼”的重要意义,并将其与铺陈于每一种家庭礼仪背后的形上秩序直接结合在一起。

儒家礼学的巨大潜力在于,它强调个人与自然,食物消耗与对食物来源的认识,以及公民日常生活与整个生态系统之间的关系。倘若它能够得到重新诠释、为我们的时代所用,那么社会所面临的最为严峻的威胁之一——人们将盲目消费作为日常生活的重要一环——或许可以迎刃而解。

现代化、消费与和家庭礼仪:以韩国为例

二十二年前我与韩国妻子结婚时,发现她的家人在一丝不苟、井井有条地遵循儒家礼制,于秋收时分、春节以及先人忌日祭拜祖先。到时全家人都会从韩国各地甚至国外赶回老家,次次不落,不惜推掉其他事务,在汹涌车流中连坐几个小时。做哥哥的会精心摆放牲肉、栗子仁、柿子、苹果、酒和其他食品,布局及所用碗碟均十分讲究,以求与他们珍藏的典籍中的详细图谱相一致——图谱是直接根据《朱子家礼》中的说明而绘制的。当时我被她们家和睦的气氛与对传统的尊重而深深吸引,并为能够以新成员的身份参加祭祖而深感荣幸。

然而,几年之后,我妻子的家人似乎对祭祖仪式有所懈怠。她的哥哥们经常说自己工作太忙,来都不来;孩子们要么只顾跟朋友们出去玩,要么点卯应付一下,随后便冲出门去。自从我岳父去世后,就连桌上的供品也变得敷衍草率。布置供桌的,常常只有几个人,有时甚至只剩下了我自己。

恐怕我们的下一代再也不会履行儒家之礼——也许它会随我岳母这一代人的离世而失传。很难想象我们在诱惑性消费文化中长大的孩子会继承这一传统。这种损失不可小觑,但在越南、日本和中国,情况并没有什么不同。

这样的事情越来越多:年迈的父母被子女抛弃;年幼的孩子要么被父母丢弃,要么被置之不理。总体看来,儒家之礼的凋零不仅导致了中韩两国的社会转型——这种转变完全是恶性的,而且助长了自恋主义文化。这种文化只注重眼前、自我和表象,忽视未来的后果与内在价值。儒家之礼曾经是对连结人们的共同根基的恒久认可,是我们共有的道德义务的具体展现。它的意义绝不仅限于取悦祖先、为家人祈福。

对礼制最猛烈的冲击来自于商业广告。现代广告空洞无物、缺乏底线,从道德内容上讲简直与色情片别无二致,根本没有奉劝人们相互合作、关心弱势群体的作用。满足私欲被奉为理想,被用作哗众取宠、吊胃口、挑起脑干非理性本能的噱头。此类广告是对衣食乃至我们生活中万事万物之神圣性的亵渎,而儒家之礼强调社会成员之间的关系,反映了日常生活的精神层面,与之截然相反。

我们应当规劝人们珍惜每一粒米、每一滴水;劝诱民众像广告中说的那样暴饮暴食是蔑伦悖理的做法。气候正在恶化,我们的社会已经被肤浅的电视节目变成一片沙漠——俭以养德、尊农惜粮是儒家传统思想的精华,而这些节目却反其道而行之。

民众对核战争威胁、气候变化、财富向少数人手中迅速集中等危险问题视而不见,是新型反智文化蔓延的直接结果。我们不再运用严谨科学的方法去分析现代社会乃至我们的私人生活,而正是由于将我们连结在一起、将我们的行为连接至广大社会的礼之羁绊被切断,反智潮流才汹涌而至。

在中韩两国的传统思想中,教育民众、令其清心寡欲十分重要。如今接受过良好教育却沉迷于声色犬马的人太多太多,也许我们应当重新审视传统礼文化,不再将其看作意识形态的枷锁,而是把它当成督促我们对彼此践行承诺的道德法则。

食物、社会和环境

在古代,尤其在朱熹建立自己的礼学体系之后,从社会与环境两个角度来强调食物的价值便成为了礼文化的重要组成部分。肯定食物在生活中的重要性以及我们同祖先和自然的联系,可以提高我们的尊农意识,为日常饮食添加精神层面上的内涵——面对气候变化等环境问题,这一做法具有绝对意义。要解决这些问题,我们或许不必向西方发达国家求助,只需要细细研究儒家传统思想。

从这个角度来看,礼文化拥有无穷的潜力。儒家传统思想中的礼学观点认为日常物品——尤其是食物——具有神性内在。这一观点可以追溯至古时的一种信仰:食物等物品都有物质实体(因此食品可以滋养身处物质世界的我们)与超越物质的内在(因此用作祭品的食物可以供养祖先与神明)。后来该信仰被赋予了这样的内涵:用在祭祀仪式中的食物代表着对农业的重视、对产出食物的环境的珍视,以及对食物中超越物质之内在的认可。千百年来,人们也用祭祀活动来表示对令人类与农耕合而为一的生产过程的尊重。

在传统世界观中,人作为翻耕土地的农民和食物的受惠者而存在,死后又会被安葬于土地之下,最终任身体化作大地的一部分,参与生态循环过程——滋养了我们的食物会以这样的方式滋养我们子孙后代,因此说它是祖先的产物并不为过。

儒家礼学思想并没有明确提及上述过程,但这种对于人类同自然世界关系的理解只是浅浅地埋藏于表象之下。毕竟我们的祖先不仅将生命赐予我们、把农耕技艺传授给我们,还凭借自己的智慧,凭借自己身体化成的沃土创造了我们现有的环境。

世界的现状由以往的历史事件决定,人类后代的未来由我们今天的行动决定,在过去的几百年中,这一过程早就完全偏离了正确的方向,其结果是各种自毁式行为在人类社会层出不穷:人们大量使用塑料制品,食物被当作取乐和消遣的道具而非从中获得营养的资料。人类世界和自然世界被装有空调的钢筋水泥大厦分隔开来,导致人类完全脱离了自然界,且持有一种错误的观念:人应当凌驾于其他动物。上述过程已经被现代人遗忘,文化的连续性因此而遭到严重破坏,同时人们也对以下问题一无所知:食物来自何方、如何产出?上述因果相承的过程对我们的生活有何影响?生态系统的破坏及其对食物供给的影响如今已成为讨论的禁区,人们一直对其避而不谈。

人们在祭祖或祭天仪式结束后分享被撤下供桌的祭品——特别是粮食与农产品,这让祭祀仪式同时成为一场纪念活动,使人类体验得以同提供养分的食品直接发生关联,从而令土壤与食物、水与食物之间的密切互动得到确认。

用以明确人们的日常生活与他人、与大地之间存在何种关系的“礼”,其重要地位在十九世纪晚期——外来的现代化和工业化思想在中国扎根后——受到了猛烈冲击。儒家礼学被贬为阻碍中国快步迈入现代世界的落后文化与迷信糟粕。两代知识分子将清除封建社会的残余思想视为第一要务。在他们看来,祭祖祭天已不再是维系人与人、人与自然、人与农耕之间纽带的途径,而是工厂、火车、汽车、金融机构以及现代全球文化发展之路上的障碍。当时的人们有实现现代化的需要,而这一需要只有通过摆脱对他人和自然世界的依附才能满足。

我至今记得1983年在耶鲁大学上第一堂中国历史课的情形,那节课我听得很认真,学到了以下内容:很遗憾,故步自封的官僚将儒家治国理念与技术观奉为金科玉律,束缚了自己的手脚,阻碍了中国的现代化进程,令中国无法向以批量生产、蒸汽火车、大量工厂与城市扩张为标志的现代世界大步前进。老师还讲,当时正是因为思想落后,中国才被西方远远抛在了身后;也就是说,中国传统文化尽管辉煌灿烂,但也存在严重的缺陷,因此需要向西方借鉴某些重要原则——这是实现文化演进的必要前提。

然而,如今工厂、火车和汽车所使用的煤和汽油与日俱增,因而气候变化、经济与社会扭曲等问题正在我们面前肆虐,更不用提层出不穷的致命武器了。目睹这一切,我们是否还能接受上述论断?左翼和右翼的意识形态中,都能找到上述观点的影子——它深深地扎根于现代人的思想。但我们必须质问自己,时时处处关注环境,重视农业与粮食,要求建立以人为本、将道德原则摆在利益和生产规模之前的经济体系——这样的社会系统与令人和自然遭受持续性剥削的外来现代系统相比,孰优孰劣?

中国古代皇帝和朝鲜王朝的君王都会举行社稷礼。这种祭祀活动既强调了皇帝在开创太平盛世时至高无上的政治地位,又确认了生态系统对人类社会的极端重要性。社稷礼与百姓家中规格最高的祭祖祭天仪式相似。社礼旨在祈求土地神保佑土壤丰饶,让人民衣食无缺,以从根本上保证政治稳定、经济繁荣;稷礼旨在向谷神祈求五谷丰登,令庄稼不受病害、虫灾和旱情的侵扰。

这样的祭祀并不是迷信,而是土地、生长在土地上的庄稼与人类政治经济活动之间本质联系的表达,兼具政治内涵和精神力量——这并不是秘密。这种认知在人类居住地和自然世界之间建立了生态政治上的平衡,但自人类进入现代社会后,该平衡即被打破。现在中国的政党会议中仍有许多仪式,外国也有高官举办的集会,然而这些活动并不具备强调生物圈的重要性以及农业中心地位的意味。

我们的现代化项目并未考虑自然对人类社会的重要性,从而给现代社会招致了极为严重的后果。我们不再用象征性仪式来提醒人们自然和农业对他们的身心福祉有多么重要,提醒他们大地山河、一草一木与人类文明之间有千丝万缕的联系。人们所关心的“环境”不过是一个抽象概念,他们完全不考虑自己丢弃的塑料包装会对真正的环境造成何种影响。我们遭受着富有现代意义的画面和影像的轰炸:高速公路、摩天大厦、汽车、计算机和没有花草树木的风景。商界臆断植物——尤其是庄稼——可以在世界范围内交换、买卖,而不会给我们的文明带来任何影响,农业也被视作过时的落后产业。

然而任何文明都不应割舍土地种植这种生产方式,不该忘记为人们提供食物需要付出多少努力,否则便有沦为消费邪教、完全漠视未来生态环境的危险。那样的文明是极具威胁性和破坏性的。

宋代的儒家思想——尤其在经过朱熹的阐释之后——为社稷之礼和其他强调农业与环境对全民生活重要性的手段奠定了基础。朱熹关注自然世界中人类地位的形上意义,为把生态观念纳入儒家思想的知识与精神层面打下根基。从这个角度来讲,朱子礼学的意义要比佛学更为深远。

朱熹描绘出一套复杂的道德心理体系,该体系与礼仪之践行密不可分,且认为人类寻求启示的实践应当围绕着个人、社会与自然环境的关系而展开,正确认识自己处于其中的环境是自我修养与积极实践的重要目标。

宋朝儒家思想认为,我们如果能够直面本心,就会发现自己与自然亲密无间,因此我们必须对大自然抱有敬意。朱熹将这种心境称为“持敬”,并将其作为修心的重要条件。这种心境因遵守践行礼仪、关心他人、热爱自然等准则而生;这些准则在人们年幼时被学习牢记,在他们成年后被提升至更高的境界。获得持敬之心需要自律、沉思、正念,需要敞开心灵;修得仁心的最后一关便是让自己的本心与自然、与整个自然世界相连。

朱熹在《仁说》一文中表示,人类世界与其他事物的世界之间没有隔阂,二者存在体验和生存形式上的共性。朱熹对此做了如下解释:“彼谓「物我为一」者,可以见仁之无不爱矣,而非仁之所以为体之真也”。大彻大悟的人会觉得一草一木都可亲可敬。在朱熹看来,阻碍人们达到这种境界的,是人类的自私与傲慢,因此人们需要孜孜不倦,克己复礼。所谓“敬”,并不仅仅指敬天地,敬祖先,更指对自然怀有敬畏之心,对自己给自然造成的影响有深刻认识。

结语

近日联合国政府间气候变化专门委员会发布了一篇具有标志性的报告:“全球变暖1.5℃”(“Global Warming of 1.5 C”。比起众媒体轻描淡写的叙述,该报告就不久之后气候变化趋势的预测要骇人听闻得多。报告指出人类正在面临高碳经济的灾难性后果,同时对人们之前的“碳交易计划足以解决气候变化问题”这一想法予以明确否定。

报告并没有提及诸多专家做出的更为悲观的估计,但比其他主流报告都要中肯深刻。然而现代社会极力否认它的重要意义,并对关键问题避而不谈。我们面前的问题,既不是工厂与汽车的碳排放,也不是新兴技术的使用,而是对一种观念和心态的全盘接受:以商品消费的多寡来衡量人生体验意义的轻重。

现代社会中,这种观念浸染了多数人的想法,也在很大程度上决定了民众心中的头等大事。但以往的传统思想,尤其是儒家礼文化中将食物作为人与自然间羁绊的代表这一观念让我们有了其他的选择。虽说我们尚不清楚应当如何重新诠释儒家传统文化,使其为现代社会所用,为整个世界所用,但它拥有巨大的潜力,这一点毋庸置疑。毕竟朱熹的礼学著作在韩国备受青睐,因为它们强调的是普遍性而非特异性。这些著作使得明晓礼仪成为启蒙过程的重要一环,这个环节人人都可参与。

或者我们可以说,朱熹以极有说服力的方式把个体行为与普遍法则整合在一起,而这是今天的我们最迫切需要的。每个人的行动和选择都对保护环境有着至关重要的意义。我们可以从儒家传统文化中找到启示,采取全新的生活模式,以此来化解气候变化危机和食物危机。

“통일대박론, 일제 만주국 개발 방식…약탈적 경협을 넘어야” 경향신문 인터뷰

경향신문

인터뷰

“통일대박론, 일제 만주국 개발 방식…약탈적 경협을 넘어야”

2019년 1월 16일

이만열 이사장의 ‘제대로 된 북한 발전계획’

“북한을 통해 돈을 벌 수 있다는 담론은 문제가 심각하다고 봅니다. 또다른 통일대박론에 불과합니다. 경협의 이익은 남북 시민들에게 돌아가도록 해야 합니다.”

미국 하버드대 언어문화학 박사 출신으로 한국의 ‘선비정신’에 주목한 이만열 아시아인스티튜트 이사장(55·미국명 이매뉴얼 페스트라이시). 2017년 한국 국적까지 취득한 그가 최근 ‘제대로 된 북한 발전계획’이라는 화두를 던졌다.

이 이사장은 지난달 경향신문과 만나 “북한의 풍부한 광물 자원, 값싼 노동력을 활용해 빠른 부를 창출하려는 ‘약탈적인 경협’과는 다른 목소리를 내고 싶다”고 말했다. 정작 주민들이 아닌 외부 투자자들의 배만 불리는 방식으로 북한 개혁·개방이 이뤄져선 안 된다는 것이다.

특히 통일대박론의 뿌리를 일제의 만주국 개발에서 찾았다. 그는 “통일대박론은 당시 한국 부자들이 만주에 투자해 싼 노동력을 활용하고, 석탄 등 자원을 개발하면 일확천금을 얻을 수 있다는 만주개발론과 같은 맥락에 있다”며 “이에 ‘한반도 신경제’나 ‘동북아 경제공동체’ 주장은 이런 대박론부터 넘어야 한다”고 강조했다. 다음은 이 이사장과의 일문일답.


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이만열 아시아인스티튜트 이사장이 지난달 20일 서울 중구 정동길에서 경향신문과 인터뷰하면서 포즈를 취하고 있다. 정지윤기자

– 북한 발전 계획에 관심을 가진 계기가 있나.

“2007년 한국에 온 뒤 북한 이야기는 안 했다. 북한 전문가가 많은 데다 저는 지식도 없어 남한 문제에만 집중했다. 그러나 최근 문재인 정부 들어 북한 자원개발, 값싼 노동력 활용 등을 통해 돈을 벌 수 있다는 담론은 문제가 심각하다고 본다. 다른 목소리가 별로 없다고 느껴 내가 목소리를 내야겠다고 생각했다. 남북이 같이 발전소를 짓는다는 아이디어도 나오는데 신재생에너지가 아니라 석탄화력발전소를 염두에 두는 것 같아 실망했다. 미세먼지가 이렇게 심각한 상황에서 석탄화력발전소 건설을 안 하겠다고 선언해야 한다.”

– 한반도신경제구상, 통일경제특구, 동북아 철도공동체 등 논의는 어떻게 보나.

“1970~1980년대 독재 시절이었지만 작은 가게를 하는 사람들은 자기 돈으로 운영을 할 수 있었다. 이제는 대형마트와 경쟁해야 하는 등 20년 전에 비해 독립적 경제력이 많이 떨어졌다. 북한까지 남한식으로 개발하면 안 된다. 남한의 상황도 심각한데 남한 제도를 북한에 도입한다는 것이 우려스럽다. 남북경협은 당연히 해야 하지만 대기업 중심이 아니라 남북 시민사회 간 협력 방식으로 가야 한다.” 

– 북한도 개혁·개방을 할 때 중국·베트남 모델처럼 외자 유치가 필요하지 않나.

“부분적으로 해외투자를 받을 수 있지만 해외자본에 의지하는 것은 반대다. 1960년대 한국은 해외자본에 의지하면 안 된다고 생각하고 해외투자를 엄격하게 관리한 게 도움이 됐다. 단기적 이익만 고려하는 기업의 투자는 한계가 있다.” 

– 문재인 정부는 대통령 직속 북방경제협력위원장에 권구훈 골드만삭스 전무를 위촉했다.

“객관적으로 한반도 발전을 분석해야 하는데 골드만삭스에 있기 때문에 객관성을 유지할 수 있을지 의문이다. 한국 언론에서 이 부분에 대한 비판이 많지 않아서 놀랐다. 남북경협의 청사진은 기업이 아니라 남한 시민, 전문가, 탈북자가 북한 시민과의 대화를 통해 만들어가야 한다.” 

– 문재인 정부도 북한 개혁·개방 시 경제적 이익이 크다고 강조한다.

“박근혜식 통일대박론은 1935년 일제의 만주국하고 조선의 통일 정책에서 시작됐다고 본다. 만주국하고 조선은 하나라는 ‘조만일여(朝滿一如)’를 강조하며 일본이 통일을 시키려고 했다. 당시 한국인 부자들이 만주에서 투자해 싼 노동력을 활용하고, 석탄 등 자원을 개발하면 일확천금을 할 수 있다는 논리다. 조선총독부에서 이를 발표하고 신문 기사에도 나오고 했다. 실제로 남한 부자들은 그 당시 만주에서 돈을 벌었다. 거기에서 공장도 운영하고 개발했다. 하지만 평범한 만주 사람들 삶에는 전혀 관심 없었다. 만주 사람들과 교류하고 더 나은 사회 만들자는 차원이 아니었다. 남북경협의 경우 조만일여식 논리에서 벗어나 북한사회에서 무엇을 배울 수 있을지 고민해야 한다.”

– 통일대박론의 연원이 그렇다면 놀랍다.

“1965년 한·일 청구권 협정 체결 이전에 박정희가 비밀리에 일본에서 기시 노부스케 등을 만나 ‘우리가 만주에선 꿈을 이루지 못했지만 남한에서 다시 한번 해보자. 많이 도와달라’는 취지의 이야기를 했다. 노부스케도 이 이야기를 듣고 매우 반가워했다. 실제로 박정희식 경제개발 5개년 계획은 만주국 전략에 뿌리를 두고 있다. 시민 공동체를 고려하지 않는 만주개발론은 통일대박론과 본질적으로 유사하다.” (일본 아베 신조 총리의 외조부인 노부스케는 만주국에서 산업개발을 추진하고 A급 전범이지만 전후에 무죄로 풀려난 뒤 총리까지 오른 인물이다.)

– 문재인 정부가 이런 역사적 사실에서 얻어야 할 내용은 무엇인가. 

“조만일여, 통일대박론 같은 방식에서 벗어나야 한다. 빈곤한 북한 주민들에게 이익이 돌아가는 대신 국제 투자자들이 혜택을 보는 ‘약탈 경제’ 계획이 지양돼야 한다.”


설명: https://imgnews.pstatic.net/image/032/2019/01/16/0002917312_002_20190116144459444.jpg?type=w430

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이만열 아시아인스티튜트 이사장이 지난달 20일 서울 중구 정동길에서 경향신문과 인터뷰하면서 포즈를 취하고 있다. 정지윤기자

– 최근 탈북자들과 세미나도 했다고 들었다.

“독일이 통일될 때 문제가 적지 않았다. 동독에서 공동체, 공동농업, 예술활동이 많았지만 통일 이후 다 사라졌다고 한다. 동독에서 서독과 다른 패러다임의 가능성이 있었지만 사라진 것이다. 탈북자들도 공동체적 활동이 없어지고 모든 게 수익 위주로만 되는 사회라면 문제라고 했다.”

– 북한이 가야 할 제3의 길, 대안적 발전 모델은 무엇인가.

“지금 남한이 생각하는 경제는 일본식의 경제다. 성장을 위해선 어쩔 수 없다고 여기는 게 많다. 원래 경제란 표현은 ‘경세제민(經世濟民)’이란 유교사상에서 나온 게 아닌가. 돈을 좇기보다 윤리적 원칙에 따라 나라를 운영하고 시민을 살리자는 의미다. 수많은 한국인들은 경제 분야에서 잘 해 성과를 내고 기부하면 된다고 생각한다. 하지만 내가 생각하는 제3의 길은 협력적인 경제와 사회를 만들자는 것이다. 고유의 경제 공동체 의식과 마을 중심의 나눔 전통을 살리고 현재 전 세계적으로 부상하는 커먼스(Commons·공동체의 규칙에 따라 자원을 공동으로 이용·관리하는 것) 사상을 수용하면 된다.”

– 남북 협력도 이런 방식으로 가능한가.

“충분히 가능하다. 많은 사람이 토론하면 충분히 제3의 협력 방식을 찾을 수 있다고 본다. 사실 대북 제재는 어떻게 보면 북한이 아니라 다른 대안을 고민하는 시민사회에 대한 것이다. 남한 정치인, 경제인은 남북정상회담 수행원 자격으로 북한에 가기도 하는데 다른 협력을 구상하는 사람들은 가지 못한다. 또 일본, 미국, 중국, 남한의 자본은 철도·도로 등 인프라, 자원 개발 등에 대한 준비를 하고 있겠지만 우리는 그 내용이 뭔지, 맞는 방향인지에 대해 알 수가 없다.”

– 올해 상반기 ‘제대로 된 북한 발전계획’에 대한 책을 낸다고 들었다.

“올해 3월 출판을 목표로 하고 있다. 1935년 만주 상황과 현재 상황을 비교해보려고 한다. 그리고 중요한 지점이 빈부격차 문제다. 남북 모두 일반 시민들과 부자들의 격차가 커지고 있다. 미국의 1980년대 남부의 보수적인 주에선 노조를 말살하는 법률이 있었다. 이 법률의 최종 목표는 남부가 아니라 북부였다. 이것과 비슷하게 북한에 적용한 나쁜 정책을 남한에서 하려고 할 가능성이 있다. 증거는 없지만 남한 기업들은 북한에 투자할 때 남한을 생각하고 있을 것이다. 북한 노동자의 임금이 낮으니 남한의 최저임금도 내리자고 할 수도 있다. 북한의 잘못된 개발이 남한 시민에게도 영향을 주는 것이다.”

김지환 기자 baldkim@kyunghyang.com

“Inconvenient parallels between responses to the Holocaust and to climate change” Korea Times

Korea Times

“Inconvenient parallels between responses to the Holocaust and to climate change”

January 13, 2019

Emanuel Pastreich

(with Alexander Krabbe

A comparison between the culture of denial and self-deception that swept Europe during the Holocaust and the disgraceful failure of so-called “advanced nations” to take even the most basic steps to address the catastrophe of climate change may strike readers as a painfully stretched analogy that undermines the authors’ credibility.

Sadly, the resistance to this analogy that we have encounterd suggests the depth of the denial of climate change that lurks among intellectuals, and extends to the entirety of the educated classes around the world. For, if truth be told, the consequences of global warming and the resulting accelerated climate change will be far deadlier for humanity than the Holocaust, leading to the deaths of hundreds of millions, or billions, as agriculture collapses in the face of spreading deserts and the oceans die as a result of warming waters and increasing acidity.

That we can read about this catastrophe in newspapers and refuse to end our thoughtless consumption of fossil fuels and our mindless plunge into a fantasy of immediate gratification without concern for future generations suggests nothing less than mass psychopathology.

The analogy to the Holocaust is imperfect and tentative, but it explains how a shadow has fallen between the knowledge of catastrophe and actual action. It offers precedents for the psychology of educated people who fall over backwards to deny an obvious disaster, who refuse to admit that their daily actions had anything to do with the radical crimes carried out in secret.

We can imagine a future date, if humanity manages to survive in some form, at which this brutal truth of how those with the learning to grasp the problem who pretended that they had nothing to do with this suicidal process will be forced out into the open and the public will be forced to take responsibility for the immensity of the crime that we have committed, and face the bitter fact that we betrayed future generations every time we drove to the market in a car or typed on a computer using energy generated by coal.

The denial of the Holocaust was not limited to the refusal of Germans to acknowledge the systematic rounding up of Jews (and other undesirables) for transport to concentration camps and on to death camps. The denial of this crime spread around the world, including all the nations of Europe. Educated people in France, Spain, Italy, Belgium and elsewhere knew full well that Jews in their country, and elsewhere, were being rounded up and sent to their deaths. It was an open secret. There were a handful of people who pursued the issue, who looked at the facts (disappearing Jews, threats of violence and a rhetoric of annihilation) and were led inevitably to the unpleasant explanation for what was occurring.

Even intellectuals in the relatively free nations of the United States and the U.K. were swept up in the systematic denial of the reports of the Holocaust and those brave eye witnesses who testified as to what was happening were dismissed. Officially, the Allied governments claimed that did not learn about the Holocaust until the first liberations of concentration camps in 1944, but in fact they were fully aware of the number (in the millions) who were being killed by 1942 and deliberately avoided offering any assistance.

Moreover, in 1980 the American historian and journalist Walter Laqueur found out that the British had already cracked the encrypted code of the SS in 1941 and constantly listened to the radio traffic of the Nazis. In 1996 Richard Breitman published British listening records that included success reports from the German “SD-Einsatzgruppen” and police battalions, about the “extermination of the Jews” during the summer of 1941. There was no doubt as to what was happening.

Szmul Zygielbojm of the Polish government took tremendous personal risks in June 1942 to smuggle detailed reports about industrialized mass murder to London. Although the Daily Telegraph did mention his materials eventually, it was on page five of a six page newspaper (similar to the treatment that catastrophic climate change receives these days). Zygielbojm met with “indifference, disbelief or even suspicion,” eventually took his life after his wife and son were killed during the liquidation of the Warsaw Ghetto in 1943.

Refugees trying to escape persecution, such as the passengers of the ship the German liner MS St. Louis that came to the U.S. in 1939 were turned back without any serious discussion of the reasons the passengers were fleeing. The U.S. even turned away 20,000 Jewish children fleeing Nazi Germany in much the way that refugees from climate change (whether in Central America or Syria, or Northern Africa) are turned back without a second thought from the U.S., Canada or Japan today.

The use of Jews as slave labor to aid the German economy (and the economies of other countries), the misuse of the property confiscated from Jews in Germany, and across Europe, profits generated through budgets related to the “Final Solution” project were deep secrets that had real financial benefits.

The point is not to berate the Europeans for what they did then, but rather to suggest that the mentality was strikingly similar to what we see today. Fossil fuels (petroleum and coal above all) are dirty and immoral sources of energy and wealth whose catastrophic implications for the environment have been carefully hidden from sight while the immediate consequences are disguised through misleading reports in the corporate media that understate their deadly implications.

The best and the brightest of so-called “advanced nations” have their fingers all over this crime, whether in the promotion of economic theories that ignore climate change and assume that growth and consumption are necessary, or policy reports that vastly understate the gravity of the situation, or media reports that fail to mention “climate change” when reporting massive hurricanes, forest fires or droughts.

The number of people who are dying now, and who will die in the future, are carefully guarded by these gatekeepers, much as the mass killings of Jews were hidden from the writings of professors, journalists and government officials in Paris and Budapest, in Berlin and Rome, during the 1940s. Similarly, today we see educated people distracted by trivialities like Trump’s temper tantrums, and unable to focus on the disaster that stares them in the face.

We created this cognitive dissidence and we are all guilty. The industry of death around us has been hidden with our permission and with our consent. Factories in China or Vietnam use coal that destroys the ecosystem and pollutes the local region so that rich nations can enjoy inexpensive products without having to consider the price paid by our precious Earth. We pat ourselves on the back for being environmentally friendly because we do not have the domestic pollution we had in the 1960s and 1970s. But the unspeakable damage to our shared ecosystem is the same, whether the factory is in downtown Paris, or in rural Myanmar.

How is such an approach different from the scheme whereby placing the death camps in Poland allowed all of Europe to enjoy a false sense of innocence? As the recent Hungarian movie “1945” (directed by Ferec Torok) shows, the confiscation of the possessions of Jews was a massive industry that was assiduously covered up by those involved. It was too easy to blame the entire project on a small group of SS officers.

The current project of death encompasses the production of petroleum, the entanglement of the U.S. dollar with the use of petroleum, and the creation of fraudulent mechanisms like “carbon trading” that distract us from the necessary steps such as banning the use of fossil fuels. The myth that market mechanisms can solve the problem is embraced by environmental groups that limit their discussions to the most superficial solutions.

Even more grotesque is the transformation of the military in the U.S. (and elsewhere) into a massive consumer of petroleum and massive producer of carbon emissions that devotes its work to promoting wars to secure only more petroleum and natural gas, and thereby to create petroleum wealth for a select few. The generals embrace the mission of “security” while ignoring the real security threat of climate change. The scale of the horror is so great that many prefer to simply play stupid and let the insane project proceed unimpaired.

Today we deny the deaths of millions in wars over oil and the death of tens of millions as the consequence of climate change globally.

We can understand the mass pathology behind the killing of the Jews, or the embrace of fossil fuels, through a comparison with incest. Incest, sexual relations between close family members, is ethically offensive and disruptive behavior in our society. It results in tremendous psychological damage for victims (and at some level all family members involved are victims) that last for a lifetime.

There is a disturbing pattern in incest. Although disputes between family members about money or power often spill out into the open where they can be addressed by the family as a whole, and can be resolved, incest is often swept under the rug. Families try to maintain a semblance of normality for years, or even for decades, pretending that the unspeakable relationship does not exist. The same behavior is true for other forms of child abuse.

Similarly, when addressing the denial of climate change, we must confront the capacity of humans to embrace false narratives at the family level, the national level and the global level that spare them the pain of facing the truth and taking responsibility. We must recognize the ability of humans to deny the truth despite the tremendous damage that such action causes them over the long-term.

Such was most the mentality of thoughtful people in Prague, in Budapest or in Warsaw who felt comfortable sitting at cafes sipping their favorite drinks, reading intellectually complex novels and discussing the weather, or enjoyed the latest movies with friends while avoiding any mention of the mysterious disappearance of Jews from their neighborhood. They even struggled to block out the memories of evictions and roundups they had witnessed.

Of course the Gestapo and other fascist groups were so dangerous that silence was demanded. Yet the totalitarian system could never have been established if citizens had not practiced psychological denial for long enough to allow totalitarian rule to take root. The willingness of educated Germans to ignore the Nazi Party’s actions from 1933 on allowed that organization to establish a system that would eventually make criticism impossible.

Eventually those who tried to help Jews, homosexuals, dissidents, disabled people, Jehovah’s Witnesses, communists, POWs, critical authors, Sinti and Romanies were charged with crimes that demanded immediate and brutal punishment.

Although the Trump administration has made climate change a topic that government officials are not allowed to discuss, let alone respond to, discussing the topic is not illegal yet. Nevertheless, the brutal suppression of the protests against the Keystone SL tar sands pipeline last year, including ridiculously long prison sentences, suggests that it is entirely possible that the debate on climate itself will be criminalized in the years ahead, forcing us to make even more difficult decisions at even greater sacrifice.

We who fight for climate justice must recognize that we may not have much time before not only is radical climate change unavoidable, but also before the discussion of the topic is made impossible. Creating a sustainable future may require profound sacrifice and moral courage that goes beyond any “carbon trading” schemes that have been floated by multinational investment banks.

Climate change is already killing millions around the world, and will kill hundreds of millions in the years ahead. Yet the vast majority of the well-off (and well-off means those who make more than $US40,000 a year) are indifferent to the relationship between their overheated homes, their minivans, their imported cheap products, or their offices with ridiculously high ceilings in the lobbies and glass and steel exteriors that require vast amounts of energy to keep at a comfortable temperature, and climate change. They do not see, or they do not want to see, a link between the hurricanes devastating the coasts, the spreading deserts, the increases in forest fires, and their own daily actions.

In a grotesque burlesque that has become commonplace, we remark to each other as a greeting that the weather is so cold. Yet we are fully aware that today’s winters are so warm that flowers continue to bloom into December, and beyond. We intentionally wear heavy jackets when we go out, willing to put up with the inconvenience because the ritual somehow reassures us that the climate has not changed at all.

The painful pursuit of truth

There were brave men and women who risked their lives, and often more importantly, their relations with their own families and friends, to get the truth out about the Holocaust. More often than not their stories were dismissed as exaggerations. It was assumed that the unfortunate deaths of a few Jews were being exaggerated into a fantastic mass murder. The arguments for dismissing their stories (and such arguments are made even today) were based on the assumption that the fascists could not possibly have engaged in something so terrible and that the populations of Europe could not possibly have allowed something on that scale to happen. In effect, the scale of the crime made the task easier, not harder.

The psychology we see today regarding climate change is identical. The reports produced by scientists based on the scientific method that speak of massive destruction are dismissed or ignored because they are Pollyannish. The rosy predictions made by politicians, television personalities, columnists and businessmen, constructed from self-interest, ego and primitive denial are embraced by many as a precious salve for their deeply troubled collective conscience.

The scale of the catastrophe, which threatens humanity with extinction, is so large that those who embrace the culture of denial find it easy to dismiss. But there is no scientific basis for such dismissal. If anything, multiple mass extinctions from prehistoric times suggest that such scenarios are all too possible. That bitter reality is detailed in Elizabeth Kolbert’s book “The Sixth Extinction: An Unnatural History” (2014). Certainly the current massive die-out of insects, amphibians, and reptiles indicate that the process of extinction is inexorably working its way up the food chain towards us.

It is no longer a secret that a small group of billionaires are making a fortune off of encouraging waste among the population and forcing us to be dependent on fossil fuels, often using taxpayers’ money to subsidize this addiction to a dangerous energy source. They are fully aware of the crime that they are engaged in and they are informed about the coming catastrophe. Yet they march forward towards mass destruction, much as the leaders of the Third Reich did when they started their invasions of Eastern Europe and Russia, knowingly launching a catastrophe that destroyed them as well.

Just as a small group of intellectuals, such as Austrian-German Orientalist Adolf Wahrmund (1827-1913), pushed fake science about Jewish inferiority in Europe from the late 19th century, and tried to convince French and Germans that the contradictions of capitalism could be traced back to racial characteristics of Jews, a circle of fraudulent “experts” have made a fortune from paybacks from fossil fuel industry to push their denial of, or understatement of, climate change.

These professional deniers and scientists for hire such as Fred Seitz, Robert Jastrow (founder of the notorious George C. Marshall Institute) and William Nierenberg pawn off fake science using glossy brochures and fancy PPT presentations with the criminal intention of misleading the public about a national security crisis. The process is immoral and illegal, but even today is described in the media as merely matter of differing opinion ― much as rabid anti-Semitism was treated in Europe from the late 19th century.

Today’s professors, lawyers, doctors or businessmen and reporters contribute to the promotion of a fossil fuel-based economic system that defines the economy in terms of consumption and waste. They are amply rewarded for their work, through consulting contracts, through their connections to corporations pushing automobiles or fossil fuels, or through other financial links. They shamelessly discuss economics while ignoring the impact of wasteful energy consumption on the environment and they promote “free trade” while ignoring the tremendous emissions that result from the transportation of products across the world by container ships. This shameless work forms a perfect parallel to the pseudo-science of racial inferiority promoted by anthropologists and physiologists in pre-war Europe like Houston Stewart Chamberlain (1855-1927) who provided Hitler with his roadmap for systematic “scientific” attacks on Jews.

The Washington Post reported in November 2017, that the U.S. became the biggest polluter per capita in the world and that it has the most climate change deniers of any country. Such an extreme situation could not have been reached without the massive collaboration of countless American intellectuals in this institutionalized death march.

Some intellectuals have written books about the magnitude of climate change that receive attention in the mainstream media. For example, Naomi Klein has written, and spoken, in a persuasive and blunt manner about the scale of the threat to humanity, saying that the Earth is “fucked” by the false promise of perennial growth on a planet with limited resources. Her “This Changes Everything: Capitalism vs. the Climate,” published in 2014, is a rare example of a widely read book that suggests that the economic and ideological assumptions of our society will be fatal.

So also Clive Hamilton, an Australian professor who is a member of the Board of the Climate Change Authority of his country, published a powerful critique of flawed economic policies “Growth Fetish” in 2003, and the trenchant “Requiem for a Species” in 2010. Hamilton suggests that even the experts behind the IPCC (Intergovernmental Panel on Climate Change) have vastly underestimated the dangers ahead because of economic and political pressures.

But most climate change discourse has been laughable and pathetic. The most representative artifacts of this culture of understatement are former Vice President Al Gore’s two inconvenient movies: “An Inconvenient Truth” (2006) and “An Inconvenient Sequel: Truth to Power” (2017). Both films are more a promotion of Al Gore than a serious effort to address the threat of climate change. The saccharine narratives assume unwarranted optimism that multinational corporations that pursue profit can solve this catastrophe if only upper middle-class citizens raise their awareness of climate change. The movie avoids any consideration of serious actions such as the categorical prohibition of the use of fossil fuels, or even heavy taxing of pollution.

The road forward

2018 was a turning point in the modern Holocaust of climate change. The vastly increased warming of the North Pole led to a smaller difference in temperature relative to the equator, which disrupted the Northern Hemisphere’s jet stream. The result has been reduced air circulation at the altitude of nine to 12 kilometers with the consequence of minimal seasonal variations around the world. The resulting extreme rainfall in Italy, the unprecedented drought in Germany, the massive fires in California and Greece show that extreme climate is a reality, but governments, and their citizens are incapable of articulating responses on the appropriate scale.

Most of us lack the bravery, and the intellectual clarity, necessary to face the ugly truth of climate change and its roots in our culture and habits. We have externalized the problem and therefore are unable to move to the next step of changing our behavior so as to make progress.

There is still hope. We see a rising awareness of climate change around the world that makes an honest discussion about the scale of the threat possible. But we cannot allow half-truths and rosy projections to delude us. The struggle ahead will be profound and disorienting. We will have to challenge the consumption-based economics that underpins every aspect of our current ideology. The circumstances may be entirely different, but a moral bravery on a par with that which was required to confront the Holocaust will be demanded of us if we wish to find a solution.

“没有智能手机的中国” 多维新闻

多维新闻

“没有智能手机的中国”

2018年12月 11日

 貝一明                    

“想象一下没有智能手机的中国是什么样子。”

我每每向中国朋友提出这样的建议,他们总会天马行空地畅想一番——他们以为我接下来要描述的,是一个个未来派的”智能化城市”:市民不再使用智能手机,因为所需信息可以被投射到他们的眼镜或者视网膜上——通过植入式芯片直接传送到大脑也有可能。

但我的话并没有言外之意——我所指的,就是一个不存在智能手机的中国。毕竟中国的历史有几千年之久;在没有智能手机的时代,这个国家也创造过伟大的艺术与文学成就,建立过极为复杂的治国理政体系。

我们的大脑和社交活动正不断地被手机所取代,导致我们的生活氛围每况愈下:民众迷失了方向,不再把自己视作某群体之中的一员;众多家庭中,那个由金属和玻璃制成的怪异小盒子放出的虚假影像蛊惑了父母和子女,使他们彼此渐行渐远。

地铁上的乘客既不思索社会问题,也不考虑是否挤到了身边的人,几乎人人都沉迷于手机,渐渐地失去了为别人着想的能力。

他们要么沉浸在手游中,要么飞快地阅览着一幅幅巧克力蛋糕、拿铁咖啡以及时装美鞋图片,要么目不转睛地看着搞笑短视频。

就连用手机阅读严谨调查报告的人都寥寥无几,更不用说专心看书以求了解重要时事的读者了。至于中国要如何应对气候变化以及中、美、俄三方之间的核武竞赛乃至核战争等问题,人们几乎谈都不谈。许多媒体报道已经沦为某种毫无深度的娱乐形式,而仅仅二三十年前还存于人们心中的一丝不苟的责任感已然无迹可寻。

全球经济形势正在飞速变化,其影响不可小觑。然而只有那些全心全意关注这一过程的人才能对其有所了解。

上述现象所导致的一大后果,就是全社会的政治意识水平与公众对共同目标的投入程度急剧下滑。我仍然记得二十世纪八十年代有人说过,中国应当停止极度政治化进程,但如今我们尚未触及另外一个极端。

恐怕智能手机和广泛传播、令人冲动浮躁、心猿意马的社交媒体正在这场悲剧中起重要作用。

对于目标明确、价值观端正的人来讲,社交媒体具有积极意义,但要以明确何为使用、何为滥用为前提。

智能手机究竟有何用处?有人说它们可以使我们的生活更加便捷,让我们获得无穷无尽的资讯。IT专家也在不断编制手机程序,让它们拥有更多功能,能够更好地满足我们的需要,使我们的生活更为舒适。

然而尼古拉斯•卡尔(Nicholas Carr)在《浅薄:互联网如何毒化了我们的大脑》(The Shallows: Whatthe Internet is Doing to our Brains)一书中指出,大量科学研究结果表明,互联网以及智能手机会”毒化”我们的大脑:它们刺激神经元持续不断地做出迅速反应,同时削弱使用者沉思与专注的能力。

长此以往,这些高科技产物会造就这样的民众:对迫在眉睫的危机无知无觉,无法——甚至不愿意——提出、采取解决方案。我们原本期望他们就国家的未来积极展开讨论,可他们却沉溺于声色世界无法自拔——在他们眼中,就连政治事件也可以拿来娱乐。

如果我们因为大脑被智能手机毒化而沉迷于一时之快,丧失了深入思考、全面理解人类社会复杂性的能力,我们将何去何从?

毕竟这场由智能手机主导的游戏,其主旨是消费而非理解;至于智慧,更被抛到了九霄云外。

中国的空气污染情况比较严重。一方面,人们对廉价能源与产品的需求导致了对环境的破坏;另一方面,大家又对真正的污染源视若无睹。面对这种情况,公众十分被动,同时也无法辨别其中的复杂因素,这实在令人担忧。

也就是说,在智能手机社会中,我们将所见所闻分解成独立的元素——比如脸书上的帖文,却没有培养自己的宏观视角,去掌握身边复杂潮流的来龙去脉。

那一个个富有刺激性的故事与画面酷似一朵朵饱含蜜汁的鲜花,而我们就像在花丛中穿梭的蝴蝶一般,在文字与图像中徘徊。读完各种网文之后,我们只是隐隐约约地觉得这个世界似乎不对头,但并不清楚问题出在哪里、与我们的行为有什么关系,也拿不出行之有效的解决方案。

我们需要问一问,那些改变了我们对世界看法的高科技产物,其使用是否应当受到限制;那些令人们脱离邻里同事间关于改进社会的讨论、丧失对长期问题的批判意识的产品,是否应当受到慎重的控制。

倘若我们有理由相信科技能够影响政治进程的核心,那么我们就不能放任自己受这种观念的诱惑:那些高科技产物是”现代”的象征。

如果我们失去了独立思考的能力,无法了解社会、经济与文化随时间推移而发生的复杂变化,民主便无法立足。

如果智能手机令我们失去了自主思考的能力,不论它们能带来多少便利,我们都会慢慢滑入噩梦世界,却可能对这一切无所察觉。